Haiyti – „Nightliner“
Haiyti zeigt auf ihrem zweiten Mixtape „Nightliner“ nicht immer Klasse, aber stets reichlich Ungestüm und Eigenständigkeit.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Plattenkritiken, Rezensionen von Alben, EPs und Singles, Konzertberichte, Listicles, Interviews mit Musikern und Musiktipps.
Haiyti zeigt auf ihrem zweiten Mixtape „Nightliner“ nicht immer Klasse, aber stets reichlich Ungestüm und Eigenständigkeit.
Die Protagonisten von Alex Cameron sind Verlierer, die sich das nicht eingestehen wollen. „Jumping The Shark“ ist der Anfang seiner Betrachtungen zur Krise der Männlichkeit,
Mit „Call The Judges“ feiern Abramowicz aus Hamburg das Leben – und finden mit einer EP das perfekte Format dafür.
Trojan Records war die Plattenfirma, die Reggae und Ska nach England brachte. Zum 50. Jubiläum gibt es eine Rückschau, die viel mehr bietet als Strandgefühl und Entspanntheit – und der perfekte Soundtrack für den heißen Sommer ist.
Seit 2014 spielen The Rock*A*Teens wieder zusammen, nun gibt es mit „Sixth House“ das erste Album seit fast 20 Jahren. Es zeigt, wie sie zu heimlichen Helden werden konnten – aber auch, was ihnen zum wirklichen Erfolg fehlt.
Denn das wichtigste Prinzip von Deaf Wish aus Melbourne lautet auch auf dem fünften Album „Lithium Zion“: Wir wollen nicht einverstanden sein!
Kompakter, reduzierter und einfacher agieren Animal Collective auf ihrem zehnten Album. „Painting With“ setzt trotzdem mühelos ein komplexes Kopfkino in Gang.
Wie vielfältig und spannend ein so simpler Begriff wie „Bass Music“ klingen kann, zeigt Roots Manuva auch auf seinem sechsten Album.
Toy sind auf ihrem dritten Album besonders gerne cineastisch. Die Songs auf „Clear Shot“ haben Struktur und Kraft, können aber auch frei fließend und atmosphärisch sein.
Vier Mittfünfziger nach zu viel Red Bull: So klingt „Dags att tänka på refrängen“, das sechste Album von Gyllene Tider. Und das ist eine sehr gute Nachricht.
Pessimismus, Bekenntnischarakter und die nötige Dosis Feuer prägen die EP „The Moths Of What I Want Will Eat Me In My Sleep“ von Jealous Of The Birds.
Alles könnte auch ganz anders sein. Das ist die wichtigste These auf dem dritten Album von Luluc, und sie stellen sie äußerst feinfühlig und filigran vor.
Brandon Williams alias Chastity zeigt mit „Death Lust“, wie Punk anno 2018 im besten Falle zu funktionieren hat.
Mit einer Stimme wie eine Besessene und zwei kongenialen Mitstreitern verbreitet Mattiel aus Atlanta auf ihrem Debüt so etwas wie die Quintessenz von Rock, der aus Rhythm’N’Blues erwachsen ist.
Das achte Album der Dirty Projectors ist wundervoll und in seinen stärksten Momenten so schön und verwirrend wie das Verliebtsein,