Jack Savoretti – „Sleep No More“
Das Ziel für sein fünftes Album kann Jack Savoretti nicht verbergen: Hauptsache keine Fans verlieren. Entsprechend harmlos klingt „Sleep No More“.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Plattenkritiken, Rezensionen von Alben, EPs und Singles, Konzertberichte, Listicles, Interviews mit Musikern und Musiktipps.
Das Ziel für sein fünftes Album kann Jack Savoretti nicht verbergen: Hauptsache keine Fans verlieren. Entsprechend harmlos klingt „Sleep No More“.
Nach zwei starken EPs erfüllen Rolling Blackouts Coastal Fever mit ihrem ersten Album alle Erwartungen. Die Australier setzen dazu auf „Hope Downs“ auf ihren sehr eigenen Charakter.
Sophie ist auf ihrem Debütalbum „Oil Of Every Pearl’s Un-Insides“ vor allem eine Ober- und Projektionsfläche. Das ist extrem spannend und zeitgemäß.
Das vierte Album von Girls Names aus Belfast weiß um die Möglichkeit des Scheiterns, zieht aus dieser Erfahrung aber keine Verunsicherung, sondern zusätzliche Entschlossenheit.
Einige Fehlversuche startete Melody’s Echo Chamber beim Versuch, einen würdigen Nachfolger für das gefeierte Debüt hinzubekommen. In Schweden klappte es dann: „Bon Voyage“ ist ein äußerst ideenreiches Kaleidoskop,
UNS wollen bei der Show in Leipzig nicht nur ihre Botschaft unters Volk bringen, sondern dabei auch selbst maximales Vergnügen haben.
„Have You In My Wilderness“ könnte man beinahe als das Punk-Album von Julia Holter betrachten. Denn so direkt wie hier war sie nie zuvor, weder in den Inhalten noch in der Arbeitsweise.
Catchy, eigenwillig, schlau: Viel besser als Lily Allen auf „No Shame“ kann man eine verfühte Midlife Crisis nicht verarbeiten.
Auf seinem Debüt „Other Man“ setzt Samuel Hope komplett auf die Kraft seiner Stimme. Das ist zu wenig.
Das neunte Album von Morcheeba bietet zwar keine Weiterentwicklung, aber sehr zuverlässig genau die Wohligkeit, die man von dem Duo aus London erwartet.
Warmduscher aus London (!) vereinen auf ihrem zweiten Album „Whale City“ großes Stilbewusstsein mit dem Willen, diverse Genres nach ihrem Geschmack zu malträtieren.
Über ihren Kampf mit der Depression singt Juliana Daugherty auf ihrem ersten Album. „Light“ legt nahe, wie hartnäckig sie dabei war, trotz sehr subtiler Mittel.
Danger Dan kann es auch ohne die Antilopen Gang: Sein erstes Soloalbum ist smart, kurzweilig und authentisch.
Auf seinem vierten Album „God’s Favorite Customer“ wird Father John Misty nicht nur äußert introspektiv, sondern auch grundsätzlich.
Zwischen Synthiepop und Elektropunk packen UNS aus Berlin ganz viel Diskurs und noch mehr Referenzen. Vor allem aber: Spaß.