Slim Twig – „A Hound At The Hem“
Schräg, cool, retro und verstörend: Man möchte fast wetten, dass „A Hound At The Hem“ von Slim Twig auch Quentin Tarantino mächtig gut gefallen dürfte.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Plattenkritiken, Rezensionen von Alben, EPs und Singles, Konzertberichte, Listicles, Interviews mit Musikern und Musiktipps.
Schräg, cool, retro und verstörend: Man möchte fast wetten, dass „A Hound At The Hem“ von Slim Twig auch Quentin Tarantino mächtig gut gefallen dürfte.
Seid freundlich zueinander, seid rücksichtsvoll. Mit diesem Appell klingen die Eels auf „The Deconstruction“ so wenig verzweifelt wie nie – und natürlich weiterhin großartig.
Ein inneres Licht stellen Mind Over Mirrors in den Mittelpunkt von „Bellowing Sun“, im wörtlichen wie im übertragenen Sinne.
Obwohl Wye Oak aus Baltimore auf ihrem sechsten Album unzählige Einflüsse vereinen, klingt doch alles auf „The Louder I Call, The Faster It Runs“ wie aus einem Guss.
Mit vielen Flöten, Geräuschsamples und nicht zuletzt feinen Melodien hat Cosmo Sheldrake aus London ein höchst faszinierendes Debütalbum vorgelegt.
Über seine Erfahrungen als Einwanderer aus Ghana nach Deutschland singt Kwadi auf seiner ersten EP. „Lost In The Woods“ legt aber die Vermutung nahe, dass er seinen Sound noch nicht gefunden hat.
Nach dem Hype um „Top To Toe“ beweist Fenne Lily auch auf Albumlänge: Sie kann große Sensibilität mit heimlicher Härte vereinen.
Frauen sollten sich nicht über Männer definieren, heißt die wichtige Botschaft auf „Bark Your Head Off, Dog“. Hop Along unterlegen das mit einem bunten Stilmix und gerne giftigen Texten.
Ihr vorletztes Konzert vor der Trennung 1983 ließen Blondie vom Fernsehsender HBO aufzeichnen. Als Bootleg unter dem Titel „Greatest Hits“ gibt es die Show aus Toronto auf DVD.
Songs, die oft kürzer sind als zwei Minuten und klingen, als wären sie im Kinderzimmer aufgenommen: Wer „Vessel“ von Frankie Cosmos deshalb für ein unbedarftes Album hält, liegt komplett falsch.
Surfer, Religion und mehr Elektronik: Amen Dunes nimmt auf seinem fünften Album wieder Mythen und Widersprüche in den Blick.
Mit 34 legt Dorit Jakobs ihr Solodebüt vor und kämpft darauf mit dem Erwachsensein. „Im Aufruhr der Lethargie“ ist manchmal zu unentschieden, aber in jedem Fall individuell.
Ihre Wut auf Donald Trump und seine Gesinnungsgenossen kanalisieren Superchunk auf „What A Time To Be Alive“ – und zeigen, wie aktuell ihre Botschaften sind.
Hart, eingängig und originell sind New Deadline aus Finnland auf ihrem dritten Album. Vor allem aber: aus voller Überzeugung zuversichtlich.
Viel besser gelaunt als beim Debüt ist George Ezra auf seinem zweiten Album. Dabei war auch „Staying At Tamara’s“ zunächst eine schwere Geburt.