Wild Beasts – „Last Night All My Dreams Came True“
Nach 15 Jahren Vollgas ist Schluss für die Wild Beasts. Mit „Last Night All My Dreams Came True“ legen sie ein sehr überzeugendes letztes Statement vor.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Plattenkritiken, Rezensionen von Alben, EPs und Singles, Konzertberichte, Listicles, Interviews mit Musikern und Musiktipps.
Nach 15 Jahren Vollgas ist Schluss für die Wild Beasts. Mit „Last Night All My Dreams Came True“ legen sie ein sehr überzeugendes letztes Statement vor.
Die Schatzkiste der Stones ist tatsächlich noch gefüllt. Neustes Fundstück: Im Mai 2015 brachten sie das legendäre „Sticky Fingers“ erstmals in voller Länge live auf die Bühne – und zeigten sich in sehr guter Form.
Nie wirklich spektakulär, aber auch nie schlecht ist das dritte Album von Johannes Falk. Seine größte Stärke auf „Von Mücken und Elefanten“: ein gutes Näschen für Orte, an denen man Trost finden kann.
Reifer und weniger unmittelbar klingen The Wombats auf ihrem vierten Album. Gerade deshalb wird „Beautiful People Will Ruin Your Life“ ein so großes Vergnügen.
Eigenständiger will Ezra Furman seine Songs auf „Transangelic Exodus“ klingen lassen. Das klappt – auch getrieben vom bedrohlichen Umfeld im Donald-Trump-Amerika.
Do I Smell Cupcakes aus Berlin sind so geschmacklos, dass sie selbst ein Magier nicht hätte retten können. Ihr Debütalbum „Make The Big Boys Hire Me“ versagt sogar in den Basics.
Mit zwei neuen Mitgliedern, einem ungewöhnlichen Produzenten und großer Abenteuerlust gehen Franz Ferdinand ihr fünftes Album an.
Auf sehr intelligente Weise haben Capitano auf ihrem Debütalbum „Hi!“ sehr viel Spaß – und vereinen dabei Schönheit, Krawall und Tanzbarkeit.
„Es geht darum, ein Freak zu sein, und das zu akzeptieren“, sagt der Londoner DJ und Produzent Marcus Marr über seine neue EP. „Familiar Five“ ist deshalb ein wenig abgründiger als sein bisheriges Werk.
Fluffige Sounds und ernste Texte: Das Debütalbum von Yukno aus Österreich lebt von erstaunlichen Kontrasten.
Souverän, eigenständig und gefühlvoll: Unter anderem dank einer wiederentdeckten Freude an Loops gelingt Kat Frankie mit „Bad Behaviour“ ein sehr überzeugendes viertes Album.
Der Beatbastler Audio Dope aus Basel pendelt auf seinem Debütalbum zwischen HipHop und Jazz.
Mit „Live in Berlin“ erfüllt sich Mine einen Herzenswunsch: Sie holt ein Orchester, einen Chor und reichlich Gastmusiker auf die Bühne. Gerade dadurch tritt ihr eigener Charakter noch deutlicher hervor.
„Jedes Wir sind viele Ichs“, wissen Kettcar. Beim Konzert in Leipzig zeigt sich, wie schön diese Erkenntnis sein kann, wenn die richtigen Ichs zusammen kommen.
Weniger Psycho-Orgel-Rock, mehr Loops und Samples: Auf dem dritten Album „Microshift“ erfinden sich Hookworms aus Leeds ein gutes Stück weit neu.