Bünger – „Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit“
Als Produzent und Talentförderer ist Sven Bünger eine große Nummer. Sein zweites Album unter eigenem Namen zeigt ihn als Lebemann mit Hang zum Zynismus.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Plattenkritiken, Rezensionen von Alben, EPs und Singles, Konzertberichte, Listicles, Interviews mit Musikern und Musiktipps.
Als Produzent und Talentförderer ist Sven Bünger eine große Nummer. Sein zweites Album unter eigenem Namen zeigt ihn als Lebemann mit Hang zum Zynismus.
Zerstören, verfremden, transzendieren, mit Masken, Kostümen und Effekten: Will man die Smashing Pumpkins verstehen, muss man sich ihre Videos ansehen.
Weniger Clubsound, mehr Introspektion: Hercules & Love Affair leben auf „Omnion“ ihre emotionale Seite aus.
Trump, Brexit, Syrien: Nadine Shah hat mit „Holiday Destination“ ein extrem engagiertes Album gemacht und packt ihre ernsten Botschaften in einen absichtlich fröhlichen Sound.
Ehrlich, traurig, sanft: Das Debütalbum der Norwegerin Siv Jakobsen macht seinem Titel „The Nordic Mellow“ alle Ehre.
Auf ihrem Debütalbum „Reservoir“ klingt die Australierin Gordi sehr eigenständig – dank Folksongs, die sie sich auch in elektronischem Gewand vorstellen kann.
Mit akustischen Sounds und Do-It-Yourself-Ansatz haben We Invented Paris bisher gepunktet. Auf dem dritten Album verschreibt sich das Kollektiv aus Basel dem Kitschpop – keine gute Idee.
Felix Denzer ist ein Teil von Fewjar, jetzt ist er auch DNZR. Sein erstes Soloalbum ist ein elektronischer Trip durch die Verlockungen und Abgründe einer Metropole geworden.
Ein bisschen Blues, ein bisschen Chanson und viel Adult Pop vereint Valeria Frattini auf ihrer neuen EP. Man muss aber schon ein besonderes Italo-Faible haben, um „Tinta Blu“ spektakulär zu finden.
Mit einem verzückten Blick nimmt Sam Beam auch auf seinem sechsten Album als Iron & Wine die Welt und die Schrecken des Erwachsenseins wahr.
Mit viel Eigenständigkeit im Sound und auch jenseits der Musik haben Leoniden aus Kiel ein kleines Rock’N’Roll-Märchen hingelegt – und ein famoses Debüt.
The Duke Spirit sind auf „Sky Is Mine“ weniger wild als bisher. Das heißt aber glücklicherweise noch lange nicht, dass sie zahm geworden wären.
„Althaea“ ist für die Trailer Trash Tracys eine beträchtliche Weiterentwicklung. Die Platte ist so esoterisch wie ihr Debüt, zeigt aber viele neue Einflüsse des Duos aus London.
Abstrakt und experimentell ist schon das Original. Jetzt packen die Dirty Projectors noch fünf Remixes auf einer EP dazu.
Im April 1992 waren Guns N‘ Roses mit der „Use Your Illusion“-Tour in Chicago zu Gast. Der Konzertmitschnitt zeigt, wie spektakulär sie sein konnten, aber auch die Ahnung, schon bald zum Anachronismus zu werden.