Sarah Lesch – „Da draußen“
Als unkonventioneller Freigeist inszeniert sich Sarah Lesch auf ihrem dritten Album „Da draußen“. Das nimmt man ihr ab, trotzdem steht ihr dieses Image manchmal im Weg.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Plattenkritiken, Rezensionen von Alben, EPs und Singles, Konzertberichte, Listicles, Interviews mit Musikern und Musiktipps.
Als unkonventioneller Freigeist inszeniert sich Sarah Lesch auf ihrem dritten Album „Da draußen“. Das nimmt man ihr ab, trotzdem steht ihr dieses Image manchmal im Weg.
Joel Jerome gilt für manche als heimlicher Indie-König von L.A. Sein neues Soloalbum zeigt ihn vor allem als Mann mit einer Vorliebe für Sixties und Drogen.
Drei Konzerte von Genesis aus den Jahren 1973/74 packt „Genesis Live“ auf eine DVD. Allerdings in sagenhaft schlechter Aufnahmequalität.
Mit einer sehr einnehmenden Atmosphäre von Zusammenhalt und Landleben sowie einem leicht düsteren Charakter ist „Bright Phoebus“ seit 1972 zum heimlichen Meilenstein des englischen Folk geworden. Jetzt wird das Album neu veröffentlicht.
Pseudo-Philosophie und Noise-Rap vereinen I Salute auf ihrem Debütalbum. „Her Confidence“ zeigt, wie schlecht diese Idee ist.
Depeche Mode und Morrissey benennen Callejon als wichtige Einflüsse für ihr siebtes Album. Das ist bei weitem nicht das einzige Problem an „Fandigo“.
Punkrock, schnell, giftig und brutal: Ihre Liebe zur Musik haben Fights And Fires aus Worcester auf „Live Life Like A Tourist“ neu entflammt.
Moe aus Bielefeld spielt auf einer Geburtstagsparty in Leipzig. Das funktioniert gut, auch ohne Bühne und Lichtshow.
Robbie Williams zeigt sich beim Konzert in Berlin stimmlich bestens in Form, in den Ansagen glänzend gelaunt und bei der Auswahl seiner Coverversionen mit Mut zur Überraschung.
Die Väter des Blues hat Parov Stelar auf „The Burning Spider“ als neue Quelle für Samples entdeckt. Sein Electro-Swing bleibt trotzdem zu berechenbar – zumindest fürs Albumformat.
Den Titel darf man wörtlich nehmen: Auf „Lust For Life“ verbreitet Lana Del Rey einen Optimismus, den man bisher kaum von ihr kannte.
Als Verlängerung ihres Unterbewusstseins verstehen She-Devils ihre Musik. Das Duo aus Montreal klingt auf seinem Debütalbum entsprechend psychedelisch und sehr intuitiv.
Aus einem Tief heraus ist das zweite Album von Tallulah Rendall entstanden. Das hört man „Alive“ allerdings kaum an.
In ihrer isländischen Heimat haben Mammút alles erreicht. Jetzt probiert sich das Quintett erstmals auf Englisch und ist auf „Kinder Versions“ ebenso geheimnisvoll wie vielseitig.
Sie rauchte mit Bowie und sang bei Malaria. Jetzt hat Bettina Köster (58) ein ziemlich einzigartiges neues Album gemacht.