Slaughter Beach, Dog – „Birdie“
Die Auszeit von Modern Baseball nutzt Jake Ewald für ein zweites Album seines Soloprojekts. „Birdie“ ist grundsolide – aber viel besser, als dieser Begriff klingt.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Die Auszeit von Modern Baseball nutzt Jake Ewald für ein zweites Album seines Soloprojekts. „Birdie“ ist grundsolide – aber viel besser, als dieser Begriff klingt.
Ein Briefträger bekommt Lebenshilfe von einem Fußball-Idol. „Looking For Eric“ ist genauso schräg, wie das klingt – und ein Spaß nicht nur für Fußballfans.
Anbiedernd und pseudo-modern klingen Weezer auf „Pacific Daydream“. Das hat immer noch seine Momente, wird dem Potenzial dieser Band aber nicht gerecht.
Als Her ihr gleichnamiges Debütalbum veröffentlichten, war nur noch eine Hälfte dieses Duos aus Frankreich am Leben. Auch ohne diese tragische Geschichte wäre es eine besondere Platte.
Mehr Dynamik und mehr Vielseitigkeit haben sich My Sad Captains für „Sun Bridge“ zum Ziel gesetzt. Das hat geklappt.
Von Energie und Kraft des Individuums, ebenso wie von der Gemeinschaft, berichten Nordic Giants auf „Amplify Human Vibrations“ – als Soundtrack zu ihrem eigenen Kurzfilm.
Ein Alien kommt zur Erde, um Wasser für seinen Planeten zu holen. Er verliebt sich, wird erfolgreich und schließlich eingesperrt. „Der Mann, der vom Himmel fiel“ fragt nach der Kompatibiltät von Individualität – David Bowie ist dafür natürlich die ideale Besetzung.
Für Childrenn aus Dänemark ist Verzerrung ein Wert an sich. Ebenso wie Refrains, in denen die Wucht permanent mit der Theatralik im Clinch liegt. Deshalb ist „International Exit“ so spannend.
Hörbar weiterentwickelt haben sich die vier Briten von Temples auf ihrem zweiten Album „Volcano“. Sie sagen, das sei wie von selbst passiert.
Zugezogen Maskulin zeigen erneut, dass Deutschrap (und die Jugend des Landes) noch nicht verloren ist. Der Konflikt zwischen Herkunft und Moment prägt „Alle gegen alle“.
„Flash“ zeigt: Die 17 Jahre seit dem letzten Album haben Fünf Sterne Deluxe leider eher mit Kiffen verbracht, als Ideen für ihren dritten Longplayer zu sammeln.
Mehr Instrumente, mehr Selbstverständlichkeit: Gloria machen auf ihrem dritten Album auf sehr angenehme Weise ihr Ding.
Man musste das Ende von Kettcar befürchten. Nun sind sie zurück, mit neuem Teamgeist und einer wundervoll klugen Platte.
David hat Schulden und wird so zum Drogenkurier wider Willen. Als Tarnung stellt er sich eine vermeintlich brave Familie zusammen, die in Wirklichkeit komplett aus Chaoten besteht. „Wir sind die Millers“ macht daraus eine derbe und erfreulich ungewöhnliche Komödie.
Auf ihrem siebten Album büßt Pink leider einiges von ihrem besonderen Appeal ein. Stattdessen regiert auf „Beautiful Trauma“ die Genügsamkeit.