Hingehört: Public Service Broadcasting – „The Race For Space“
Ein Konzeptalbum über die Eroberung des Weltraums? Public Service Broadcasting zeigen mit „The Race For Space“, wie spaßig das klingen kann.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Ein Konzeptalbum über die Eroberung des Weltraums? Public Service Broadcasting zeigen mit „The Race For Space“, wie spaßig das klingen kann.
Damit sie Asyl in Deutschland bekommt, gibt sich die Iranerin Fariba als Mann aus. „Fremde Haut“ ist dann am stärksten, wenn die Verzweiflung der Flüchtlinge auf die Sturheit deutscher Bürokraten trifft.
Ein Konzeptalbum über das Leben von Afrikanern in der Diaspora legt Nneka mit „My Fairy Tales“ vor. Das klingt manchmal, als habe man Optimismus in Dosen abgefüllt.
Ein kleiner Junge wird zum Mörder, nicht aus Versehen, sondern aus Gedankenlosigkeit. Seine Mutter will die Tat verheimlichen, und bald wird die ganze Familie von einem Lügengebäude erdrückt. „Unter dem Eis“ ist spannend, intelligent und auf subtile Weise schockierend.
Gibt es eine Schnittmenge zwischen Hot Chip und Wet Wet Wet? Und will man die wirklich entdecken? Dutch Uncles sagen auf „O Shudder“ zweimal Ja.
Aus Berlin kommt Meike zurück in ihre alte Heimat an den Bodensee – und trifft die Geister der Vergangenheit. „Die Fischerin“ bietet spannende Konflikte mit enttäuschenden Antworten.
Köln 1988: Die Fans tragen Herbert Grönemeyer auf Händen. Die DVD zeigt, wie viel Begeisterung er auslösen kann – und wie geschmacklos die Achtziger waren.
„Buch gegen das Verschwinden“ hat Ulrike Almut Sandig die Sammlung ihrer neuen Erzählungen genannt. Der Band ist zugleich ein Buch über die Kraft des Erzählens.
Die Musik von Tove Lo ist Mainstream-kompatibel und Kleinmädchen-tauglich. In den Texten der Schwedin geht es aber mächtig zur Sache, zeigt ihr Debütalbum „Queen Of The Clouds“.
Sie spielt mit ihrem eigenen Status und Alter, sie setzt auf erstaunlich viele Gitarren und sie hat Samy Deluxe als Produzenten angeheuert. Nena überrascht mit „Oldschool“ gleich in mehrfacher Hinsicht: Nostalgie und Aktualität passen hier bestens zusammen.
Eine Heldin auf einem Motorrad, eine Revolte in Italien, Liebe und Kunst: Rachel Kushner hat mit „Flammenwerfer“ einen Roman unter Vollgas geschrieben – und damit in den USA eine hitzige Debatte losgetreten. Jetzt gibt es das Buch auf Deutsch.
Das zweite Album wäre eigentlich ein guter Zeitpunkt, endlich mal eine Identität zu entwickeln. Sizarr schaffen das allerdings nicht. „Nurture“ bietet nichts als prätentiöse Posen.
Wie eine Fortsetzung von Bob Dylans „Time Out of Mind“ klingt das neue Album von Duke Garwood. Auch weil die Lieder auf „Heavy Love“ wirken, als stünden sie mit einem Bein im Jenseits.
Ein Hollywood-Schauspieler soll der Stargast beim Golfturnier in Unna sein. Was keiner weiß: Er ist nur ein Double – und das ist nicht der einzige Schwindel rund um das Event. „Goldene Zeiten“ ist ein würdiger Abschluss für Peter Thorwarths Unna-Trilogie.
75 Minuten wie ein einziger Nebel – so klingt „Lux“. Brian Eno knüpft damit an seine „Music For Thinking“ an.