Phillip Boa And The Voodooclub – „Bleach House“
Auch jenseits der 50 ist Phillip Boa noch immer relevant und gut – und neuerdings sogar ein Top10-Künstler. Wie macht er das nur? Sein neues Album „Bleach House“ liefert ein paar Indizien.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Auch jenseits der 50 ist Phillip Boa noch immer relevant und gut – und neuerdings sogar ein Top10-Künstler. Wie macht er das nur? Sein neues Album „Bleach House“ liefert ein paar Indizien.
Statt im Tempelhof ging das Berlin Festival diesmal in Kreuzberg über die Bühne. Das bringt noch mehr Hauptstadtflair und funktioniert erstaunlich gut. Nur die Idee mit der 3-Tage-Nonstop-Party scheitert.
Wie kann man ernsthaft die Editors mögen? Das Konzert der Engländer beim Berlin Festival bietet darauf nicht einmal den Hauch einer Antwort. Stattdessen viel theatralischen Kack.
Für eine kurze Tour sind Austra derzeit in Deutschland. Ich habe Sängerin Katie Stelmanis in Berlin getroffen zum Interview über die Innovationskraft von Techno, den Konflikt in der Ukraine, die Unspielbarkeit einiger Olympia-Songs, ungeliebte Evanescence-Vergleiche und die nicht ganz unwichtige Frage, ob Austra (die Band) eigentlich Astra (das Bier) mögen.
Austra are on tour in Europe. I catch up with singer Katie Stelmanis before their show at Berlin Festival 2014. We talk about the techno influences for Austra’s soon to come third album, the war in Ukraine and what it feels like to be compared to Evanescence.
Als „literarisches Wunderkind“ wurde Ned Beauman aus London schon gefeiert. Sein dritter Roman „Glow“ ist rasant, unterhaltsam, clever und sehr einfallsreich.
Die Kooks hatten nie enttäuscht, besonders groß war die Vorfreude auf ihr viertes Album dennoch nicht. „Listen“ entpuppt sich aber als große Überraschung, mit der die Band tatsächlich wieder spannend wird. Das Geheimnis: The Kooks haben neuerdings Sex.
Hooligan Ü30? Kein Problem für Florian. „66/67“ ist ein spannendes Porträt einer Generation rund um Fußball und Männer auf der Suche nach Männlichkeit.
In Malmö haben As Animals ihr Debütalbum aufgenommen. Die Platte des Duos aus Paris zeigt aber leider, dass die schwedischen Pop-Zauberkräfte nicht alles in Gold verwandeln können – erst recht nicht verkopfte Musik ohne Stil und mit schlechten Texten.
Die „Tage des Sturms“ spielen sich in diesem Film rund um den 17. Juni 1953 ab. Allerdings nicht in Berlin, sondern in Bitterfeld. Dieser Schauplatz erweist sich als Glücksfall für den Film, der sich vorschnelle Urteile erfreulicherweise verbietet.
Kaum einer trägt lange weiße Haare so stilsicher wie J Mascis. Kaum einer kann so mächtige Gitarrenwände hochziehen wie er. Auch auf seinem Soloalbum „Tied To A Star“ zeigt sich der Ex-Dinosaur-Jr-Mann als Virtuose – allerdings weitgehend akustisch.
Friedhelm Rathjen nimmt die Sessions zu „Get Back“ unter die Lupe und zeigt: Der Grat zwischen ausgelassen und gehässig war damals denkbar schmal.
So lange klassischer Rock’N’Roll mit so viel Leidenschaft und Können gemacht wird wie von J. Roddy Walston & The Business, wird diese Musik wohl nicht totzukriegen sein. „Essential Tremors“ zeigt die Südstaatler in Hochform.
Tom Brant ist einer der härtesten Polizisten im rauen Londoner Osten. Jetzt jagt er einen Cop-Killer. „Blitz“ ist als Thriller passabel, leidet aber an einer Überdosis Machismo.
Wie lustig: „Volume X“ haben Trans Am ihr zehntes Album genannt. Wieder fließen harter Rock und schräge Elektronik mühelos ineinander. Doch leider hat das Trio diesmal nicht mal den Ansatz eines roten Fadens zu bieten.