Cursive – „Vitriola“
Auf ihrem ersten Album seit sechs Jahren geben sich Cursive betont existenzialistisch. Das steht ihnen äußerst gut.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Auf ihrem ersten Album seit sechs Jahren geben sich Cursive betont existenzialistisch. Das steht ihnen äußerst gut.
Als Vagabundin zeigt sich Cat Power auf „Wanderer“, gewohnt minimalistisch und zeitlos, aber auch mit Überraschungen wie einem Rihanna-Cover.
So geht Liebe nicht: Das erste Album des Franzosen Adam Naas ist entweder erschreckend lieblos oder sagenhaft überambitioniert.
Trägheit ist auf dem ersten Album von Wild Cat Strike ein sehr bestimmendes Element. Es hält die Band aus Brighton aber nicht von gelegentlichen Eruptionen ab.
Traurige Texte, heitere Musik – dieses Konzept geht auf dem dritten Album der Woods Of Birnam aus Dresden nicht immer auf.
„European Heartbreak“ ist ein tolles zweites Album von Amber Arcades und zeigt: Die Sensibilität der Niederländerin ist keine, die aus Egozentrik erwächst, sondern aus Reflexion.
Zwei jüngere Lieder und zwei Klassiker packt Nick Cave auf die Live-EP „Distant Sky“. Der Konzertmitschnitt aus Kopenhagen zeigt vor allem, wie gut er gerade in Form ist.
Den (vergeblichen) Kampf um eine Liebe besingt Marissa Nadler auf „For My Crimes“ – und klingt dabei manchmal härter als je zuvor.
Mehr Mainstream geht nicht: Mit vielen Hitproduzenten versuchen Kodaline auf ihrem dritten Album, ihre Karriere in Schwung zu halten. Das klappt nur bei manchen Liedern.
Celebrity-Kultur, Angstdiktatur und immer noch Computerstaat: Die Deutschpunk-Pioniere von Abwärts sind auch auf „Smart Bomb“ noch erfreulich schlecht gelaunt.
Von Paris bis Puerto Rico reicht die Riege der HipHop-Künstler, die Alt-J zur Überarbeitung ihres letztjährigen Albums „Relaxer“ eingeladen haben. Das funktioniert richtig gut.
Mit einem guten Mix aus Tragik und Leichtigket blickt „Das Leben ist nichts für Feiglinge“ auf einen Familienvater, dessen Idyll von heute auf morgen zerstört wird.
ÄTNA aus Dresden klingen auf ihrer zweiten EP manchmal anstrengend, aber immer kreativ, ungewöhnlich und eindringlich. „La Famiglia – An Audiovisual Suite“ ist nicht nur dem Namen nach Kunst.
Einen fünf Jahre alten Fall will Kommissar Leo Junker aufklären, während der Rest des Landes von Terrorangst gelähmt ist. Christoffer Carlsson schließt mit „Zeit der Angst“ seine Krimireihe um diesen Helden ab, mit spannenden Einblicken ins Innenleben seiner Protagonisten und der Polizei.
Mehr Groove und Wärme als bisher bei Villagers findet sich auf „The Art Of Pretending To Swim“. Das erweist sich als gute Idee.