Alex Cameron – „Oxy Music“
Drogensucht, kulturelle Aneignung und toxische Männlichkeit behandelt Alex Cameron auf „Oxy Music“. Hellsichtig, schick und schonungslos.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Kritiken, Besprechungen und Rezensionen von aktuellen Alben, EPs und Singles. Mit Bewertung und Anspieltipps.
Drogensucht, kulturelle Aneignung und toxische Männlichkeit behandelt Alex Cameron auf „Oxy Music“. Hellsichtig, schick und schonungslos.
Mutig, überraschend, eigenständig: Nach dem Tod von Françoise Cactus bietet „Chanson Hystérique 1995-2005“ die beste Gelegenheit, Stereo Total zu entdecken.
Irgendwo zwischen dem Freigeist der Neuen Deutschen Welle und dem Wahnsinn von Nina Hagen finden Acht Eimer Hühnerherzen ihr ganz eigenes Plätzchen.
Prog ohne Selbstverliebtheit: Es gibt fast nichts in der Musik, was von The Poison Arrows auf „War Regards“ nicht beherrscht, ausprobiert und integriert wird.
Gregor McEwan liefert mit seiner EP „Winter Sleep“ den idealen Soundtrack für Kuscheldecke, duftenden Tee und Eisblumen am Fenster.
Demos aus den frühen Siebzigern und ein zuhause aufgenommenes Album aus 2009 vereint „Still Some Light, Part 1“. Noch eine gute Chance, Bill Fay zu entdecken.
True Crime gibt es jetzt auch im Albumfornat: Blood Red Shoes sind weiterhin tanzbar, melodisch und heavy – und auf „Ghosts On Tape“ auch noch gothic.
The Wombats beglücken mit „Fix Yourself, Not The World“ – entstanden während des Lockdowns – die Fans der ersten Stunde ebenso wie die nächste Generation.
Cat Power klingt auf „Covers“ zugleich souverän, cool und leidenschaftlich – und verleiht den unterschiedlichsten Vorlagen eine neue Identität.
Das Solodebüt von Richard Ashcroft krankt an überlangen Songs und arg schlichten Texten. Das kann er mit The-Verve-Restbeständen und seiner Stimme aber ausgleichen.
Manchmal experimentell, sogar spinnert, aber immer eingängig und tief romantisch: Für die Filmmusik zu „About A Boy“ war Badly Drawn Boy ein Glücksgriff.
Als Leistungsschau ihres 2020 gegründeten Labels kann man den „Antilopen Geldwäsche Sampler 1“ betrachten. Und als Beweis von DIY für Fortgeschrittene.
Zur ARD-Serie „Eldora KaDeWe“ steuern unter anderem 2Raumwohnung den Soundtrack bei. Sie zeigen, dass ihre Musik manchmal tatsächlich wie aus den 1920ern klingen kann.
Mouth Congress sind eine schwule Blödeltruppe aus Kanada und schon seit fast 40 Jahren aktiv. „Waiting For Henry“ zeigt, wie sie Humor und Aktivismus vereinen.
Kurt Prödel zeigt auf seiner zweiten Solo-EP, wie bekackt das Fest der Liebe anno 2021 ist. Prognose fürs neue Jahr: „Vielleicht ein paar schöne Tage.“