Deerhoof – „Miracle-Level“
Deerhoof liefern mit „Miracle-Level“ einen erstaunlichen Beweis: Prog klingt plötzlich gut, wenn man dazu auf Japanisch singt.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Deerhoof liefern mit „Miracle-Level“ einen erstaunlichen Beweis: Prog klingt plötzlich gut, wenn man dazu auf Japanisch singt.
Noel Gallagher lässt sich von Robert Smith remixen, Wicca Phase Springs Eternal werden eingängig und Pabst bannen ihre Live-Energie auf Platte.
Frittenbude schließen in Leipzig die Tour zu „Apokalypse Wow“ ab und sind dabei so aufrecht, ephorisch und selbstironisch, dass es ein großes Fest wird.
Mike und Nate Kinsella haben (schon wieder) ein neues Projekt. Als Lies klingen sie abenteuerlich, Eighties-verliebt und ziemlich spektakulär.
Die Besetzung der New Pornographers aus Vancouver bleibt sehr dynamisch, ihr Power-Pop indes auch beim neunten Album meisterhaft.
Seine aktuelle EP und ein Saxofon bringt BRKN mit auf die Bühne nach Leipzig. Das zeigt, wie Deutschrap mit Intelligenz und Emotionalität funktioniert.
Trauerarbeit, Klimakrise, Pandemie und toxische Beziehungen: Charlie Cunningham verschiebt den Fokus auf „Frame“ von seiner Gitarre zu seinen Texten.
Niemand gießt das Bewegende im Alltäglichen so gut in Liedtexte wie Niels Frevert. Das gilt auch auf seinem sechsten Album. Von wegen „Pseudopoesie“!
Das fünfte Album von The Reds, Pinks And Purples erzählt davon, dass es eine schlechte Idee sein kann, Musiker zu sein. Klingt aber natürlich wunderbar.
Verletzt und gekränkt ist Tristan Brusch auf seinem dritten Album. Die Stärke von „Am Wahn“: Er sucht keine Schuldigen, sondern macht daraus klasse Songs.
Nach dem Klimakollaps befestigt Großbritannien seine Küste zum Schutz vor Flüchtlingen. „Die Mauer“ ist eine schockierend aktuelle Dystopie.
Die Show von Christian Steiffen im Leipziger Täubchenthal zeigt: Er liebt seine Musik. Und er leidet womöglich manchmal an seinem Publikum.
Tom Hessler, im Hauptberuf als Frontmann von Fotos aktiv, entdeckt als „Der Assistent“ den Dub für sich, Das passt gut zu seinen Texten.
Die Neuauflage von „Evig Pint“ aus 2002 zeigt: Kaizers Orchestra schicken mit ihrer Musik verstörende, spektakuläre Bilder in den Kopf.
Alles von Talking To Turtles klingt auf ihrem vierten Album komplett organisch und intuitiv. Trotzdem erkennt man, wie viel kreative Arbeit darin steckt.