Cat Power – „Covers“
Cat Power klingt auf „Covers“ zugleich souverän, cool und leidenschaftlich – und verleiht den unterschiedlichsten Vorlagen eine neue Identität.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Plattenkritiken, Rezensionen von Alben, EPs und Singles, Konzertberichte, Listicles, Interviews mit Musikern und Musiktipps.
Cat Power klingt auf „Covers“ zugleich souverän, cool und leidenschaftlich – und verleiht den unterschiedlichsten Vorlagen eine neue Identität.
Das Solodebüt von Richard Ashcroft krankt an überlangen Songs und arg schlichten Texten. Das kann er mit The-Verve-Restbeständen und seiner Stimme aber ausgleichen.
Manchmal experimentell, sogar spinnert, aber immer eingängig und tief romantisch: Für die Filmmusik zu „About A Boy“ war Badly Drawn Boy ein Glücksgriff.
2021 war ein sehr ergiebiges Jahr für originelle Songtitel. Shitesite hat die 100 besten gekürt und auch als Playlist aufbereitet.
Als Leistungsschau ihres 2020 gegründeten Labels kann man den „Antilopen Geldwäsche Sampler 1“ betrachten. Und als Beweis von DIY für Fortgeschrittene.
Zur ARD-Serie „Eldora KaDeWe“ steuern unter anderem 2Raumwohnung den Soundtrack bei. Sie zeigen, dass ihre Musik manchmal tatsächlich wie aus den 1920ern klingen kann.
Mouth Congress sind eine schwule Blödeltruppe aus Kanada und schon seit fast 40 Jahren aktiv. „Waiting For Henry“ zeigt, wie sie Humor und Aktivismus vereinen.
Kurt Prödel zeigt auf seiner zweiten Solo-EP, wie bekackt das Fest der Liebe anno 2021 ist. Prognose fürs neue Jahr: „Vielleicht ein paar schöne Tage.“
Die Broilers machen ein Weihnachtsalbum, Phoebe Bridgers covert und auch Gregor McEwan ist im Winter angekommen: So klingen neue Weihnachtslieder anno 2021.
Zum 20. Jubiläum wird das zweite Album der kürzlich verstorbenen Anita Lane wieder aufgelegt. „Sex O’Clock“ zeigt sie als Kämpferin für weibliche Lust im Pop.
So schön, zeitlos und innig die Lieder von Michael Hurley klingen: Auch auf „The Time Of The Foxgloves“ entscheidet er sich gerne für das Abseitige.
Bosse ist in der „Nebensaison“ angekommen und hat Nora Tschirner zu Gast. Warm Graves legen endlich nach und The Wombats genießen jeden Moment.
Wärme statt Wut: Was Kid Dad aus Padeborn auf ihrer wundervollen EP „Bloom“ veranstalten, kommt einer Neuerfindung dieser Band gleich.
Für Leute, die sich gerne im Studio verbarrikadieren, bietet eine Pandemie ideale Bedingungen. Das zeigen Propellar, Dumbo Tracks und Nightmares On Wax.
Als rastloser Geist erweist sich Laura-Mary Carter (Blood Red Shoes) auf ihrer ersten Solo-Veröffentlichung – und ruhiger und sensibler als in ihrer Band.