Marcus Marr – „Familiar Five“
„Es geht darum, ein Freak zu sein, und das zu akzeptieren“, sagt der Londoner DJ und Produzent Marcus Marr über seine neue EP. „Familiar Five“ ist deshalb ein wenig abgründiger als sein bisheriges Werk.
Manche nennen es Popkultur
„Es geht darum, ein Freak zu sein, und das zu akzeptieren“, sagt der Londoner DJ und Produzent Marcus Marr über seine neue EP. „Familiar Five“ ist deshalb ein wenig abgründiger als sein bisheriges Werk.
Kraftklub lassen Lemminge und ihre kleinen Schwestern auf die Welt los und Fettes Brot mischen Boy auf – so klingt die neue Musik Ende des Jahres.
Marilyn Manson spielt auch auf „Born Villain“ mit der monströsen Kunstfigur, die er erschaffen hat. Aber er wird ab und zu auch als echter Mensch erkennbar – oder er tut zumindest so.
Schon auf ihrem Debüt zeigen Die Nerven aus der Nähe von Stuttgart mit „Fluidum“ einen sehr intelligenten, ziemlich einmaligen Noiserock.
Mit „Plunge“ entwickelt Fever Ray die auf dem Debüt erschaffene Ästhetik weiter und kombiniert digitale Spielereien mit organischem Gegengewicht.
Herbstlich klingt „Resurgam“, trotzdem zeigt Fink hier auch Lust auf Rhythmus und Dynamik. Daran hat der Produzent ebenso Anteil wie die Live-Erfahrung.
Auf ihrem vierten gemeinsamen Album intensivieren Angus und Julia Stone ihre Zusammenarbeit noch. Seinen Reiz bezieht „Snow“ aber aus den kleinen Unterschieden zwischen den Geschwistern.
Mit viel Eigenständigkeit im Sound und auch jenseits der Musik haben Leoniden aus Kiel ein kleines Rock’N’Roll-Märchen hingelegt – und ein famoses Debüt.
Auf „Best Troubador“ interpretiert Bonnie „Prince“ Billy die Lieder von Merle Haggard. Das Ergebnis sind sechzehn Beweise dafür, wie schön das Traurigsein klingen kann.
An zwei Tagen hat Julia Holter die Stücke von „In The Same Room“ live im Studio aufgenommen. Die Virtuosität und Kreativität ihrer Musik bleibt auch in diesem Rahmen unverkennbar.