Thees Uhlmann – „Gold“
Als Bonus zum aktuellen Album legt Thees Uhlmann mit „Gold“ eine Sammlung von acht Coverversionen vor. Die Überraschung dabei: Alle Originale stammen von Frauen.
Manche nennen es Popkultur
Als Bonus zum aktuellen Album legt Thees Uhlmann mit „Gold“ eine Sammlung von acht Coverversionen vor. Die Überraschung dabei: Alle Originale stammen von Frauen.
Kraft, Tiefe, Witz und eine manchmal schmerzhafte Ehrlichkeit prägen „Junkies und Scientologen“ von Thees Uhlmann. Das wirkt weise, ohne anmaßend zu sein.
Bonnie „Prince“ Billy ist immer noch traurig, Hot Chip sind immer noch putzig und James Blunt ist immer noch langweilig: Sie klingen die neuen Lieder der Woche.
Auch auf ihrem vierten Album stehen The Hives fast permanent auf dem Gaspedal. Dazu gibt es manchmal Bluffs und sogar Glamour.
The 1975 holen Greta Thunberg an Bord, DIIV kämpfen gegen die Sucht, Sebastian Krumbiegel widmet der Demokratie eine Hymne und Thees Uhlmann singt wieder: So klingt die relavente neue Musik.
Als einsamer Wolf und Untergangsprophet gibt sich Mark Lanegan auf „Phantom Radio“. Zum Glück gibt es dabei auch Trost in seiner einzigartigen Stimme.
Am Anfang Apokalypse, am Ende Fegefeuer: Mit der EP „No Bells On Sunday“ gibt Mark Lanegan eine Vorgeschmack auf das folgende Album.
Eric D. Johnson, der Mann hinter Fruit Bats, hätte beim siebten Album wohl nichts dagegen, wenn sich langsam größerer Erfolg einstellen würde. „Gold Past Life“ klingt sagenhaft einladend – und sehr gut.
Courtney Barnett und Bleached wollen sich in neuen Songs nicht verstellen, Giant Rooks kündigen ihre zweite EP an und den Donots ist aus Anlass des Bandjubiläums alles „Scheißegal“. Wir wissen, wie das klingt.
Stephen Malkmus, bei Pavement noch Ikone des Alternative Rock, entdeckt auf „Groove Denied“ die Elektronik. Das ist kein Verrat an alten Werten, aber einfach ein bisschen unspektakulär.