Sienna Spiro – „Visitor“
Eine große Ernsthaftigkeit, viel Respekt für die Tradition von opulentem Pop und eine umwerfende Stimme prägen das Debütalbum von Sienna Spiro.
Manche nennen es Popkultur
Eine große Ernsthaftigkeit, viel Respekt für die Tradition von opulentem Pop und eine umwerfende Stimme prägen das Debütalbum von Sienna Spiro.
Mike D (Beastie Boys) zelebriert auf seinem ersten Soloalbum die Zusammenarbeit, Jack White setzt wieder auf rumpelnde Drums und Sienna Spiro singt traumhaft gegen ihre Komplexe an.
Dinge, die gar nicht zusammenpassen dürften, ergeben eine faszinierende Kombination: Das ist das Rezept von Modest Mouse auf „An Eraser And A Maze“.
Mit erstaunlich viel Abenteuerlust und gewohntem Optimismus feiern Madsen ihr Album-Jubiläum. Dass das weiterhin nicht cool ist, ist gar nicht schlimm.
Will Oldham singt als Bonnie Prince Billy gegen die persönlichen Angst an und gegen das Wanken der Weltordnung.
Rosmarin kommen aus Kassel und verbinden die schlimmsten Sünden der Softrock-Ära mit pseudo-tiefgründigen Texten. Braucht kein Mensch.
Die Regierung bleibt nach dem Comeback höchst produktiv, dabei frisch und bissig. Auf „Immer unbekannt“ singen Tilman Rossmy & Co. über die Liebe ohne Struggle.
Chet Faker bringt auf seinem dritten Album unter diesem Namen viel Schönheit, Emotionalität, Spontaneität und Wärme mit Beats und Samples zusammen.
Das Gefühl der eigenen Unzulänglichkeit prägt auch das zweite Album von Kapa Tult. Die Band aus Leipzig macht daraus allerdings eine Stärke.
„2 Bitches auf dem Weg zur Party“, so die Selbstbeschreibung von 6euroneunzig, liefern mit ihrer EP klare Botschaften, schnelle Beats und einen hohen Spaßfaktor.