Kritiken

Buchkritiken und Rezensionen von Romanen und Sachbüchern, Lyrik und Erzählungen.


Christoffer Carlsson – „Zeit der Angst“

Einen fünf Jahre alten Fall will Kommissar Leo Junker aufklären, während der Rest des Landes von Terrorangst gelähmt ist. Christoffer Carlsson schließt mit „Zeit der Angst“ seine Krimireihe um diesen Helden ab, mit spannenden Einblicken ins Innenleben seiner Protagonisten und der Polizei.

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Serverland Josefine Rieks Rezension Kritik

Josefine Rieks – „Serverland“

Das Internet ist im Debütroman von Josefine Rieks wieder abgeschafft, nur ein paar Kids trauern dem noch nach. „Serverland“ ist keine literarische Großtat, wirft damit aber vor allem spannende Fragen über die Gegenwart auf.


James Joyce – „Dubliner“

15 Gründe, so schnell wie möglich aus Dublin zu verschwinden – so könnte ein alternativer Titel für die erste Prosa-Veröffentlichung von James Joyce lauten. Seine Kurzgeschichten zeigen, wie trügerisch das Versprechen des Stadtlebens sein kann.

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Nick Hornby – „Fever Pitch“

Nichts im Leben von Nick Hornby ist wichtiger als Arsenal London. In „Fever Pitch“ geht er der Frage nach, wie es dazu kommen konnte, wie ihn ein Vierteljahrhundert als Fußballfan geprägt hat und was das über unsere Welt aussagt. Famos.

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Mark Oliver Everett – „Things The Grandchildren Should Know“

Als Teenager wollte sich Mark Oliver Everett umbringen, weil er so unglücklich war. Danach erlebte er noch unzählige weitere Tragödien. „Things The Grandchildren Should Know“ erzählt, wie aus ihm trotzdem der Sänger der Eels und somit ein Rockstar werden konnte. Das ist rührend, erhellend und sehr intelligent.

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Deutschstunde Siegfried Lenz Kritik Rezension

Siegfried Lenz – „Deutschstunde“

Der Schüler Siggi Jepsen muss als Strafarbeit einen Aufsatz schreiben und erinnert sich darin an die letzten Jahre des Zweiten Weltkriegs. Siegfried Lenz seziert in „Deutschstunde“ den Unterschied zwischen formaler Pflicht und persönlicher Verantwortung – und überträgt die Techniken der Malerei auf sein Schreiben.


Zlatan Ibrahimovic – „Ich bin Zlatan“

Die Autobiographie von Zlatan Ibrahimovic gibt offenherzige Einblicke in die Fußballszene, wird aber vor allem deshalb so gut, weil es um viel mehr geht: Armut, Familie, Migration und Stolz.

Zlatan Ibrahimovic Ich bin Zlatan Buchkritik Rezension

Die Geschichte eines neuen Namens Elena Ferrante Kritik Rezension

Elena Ferrante – „Die Geschichte eines neuen Namens“

Die unzertrennlichen Freundinnen Lila und Lenù driften in Band zwei der neapolitanischen Saga von Elena Ferrante auseinander. Gerade dieser Zwiespalt aus Symbiose und Wettbewerb macht „Die Geschichte eines neuen Namens“ so spannend.


Durchgelesen: Philip Norman – „Paul McCartney“

Eine faktenreiche Lebensgeschichte von Paul McCartney legt Philip Norman vor. Sein wichtigstes Anliegen: Sir Paul soll endlich nicht mehr als seicht und gefällig, sondern als kreativer, ambitionierter, sogar rebellischer Geist erkannt werden.

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Durchgelesen: Henri Charrière – „Papillon“

Lebenslange Haft und Zwangsarbeit in Französisch-Guayana: Diesem Urteil will sich Papillon nicht beugen. Seine Lebensgeschichte erzählt von 13 Jahren voller Qualen und Fluchtversuchen. Der größte Reiz des autobiographischen Romans ist dabei die Unbeugsamkeit seines Helden.

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