Bill Fay – „Still Some Light: Part 2“
Der gerade verstorbene Bill Fay singt über den Kampf um Glauben und die Natur. Das klingt brüchig, verloren und tröstlich.
Manche nennen es Popkultur
Der gerade verstorbene Bill Fay singt über den Kampf um Glauben und die Natur. Das klingt brüchig, verloren und tröstlich.
Wet Leg bleiben arschcool, The Hives bleiben brachial, Counting Crows melancholisch, Tropical Fuck Storm durchgeknallt und The Kooks niedlich. Sie alle machen Lust auf neue Alben.
The Horros bewegen sich zum 20. Jubiläum ins „Night Life“, Pigs x7 wollen noch härter werden und ausgerechnet in Magdeburg ersteht der Sound der alten BRD wieder auf.
Die Corona-Zeit als kreative Chance: Mark Ambor hat aus diesem Ansatz seine Karriere gestartet, Hinds hat die Krise noch enger zusammengeschweißt.
Richard Dawson hasst die immergleichen Weihnachtslieder und hat deshalb ein neues geschrieben. Madsen, Deine Cousine, Robert Glasper und No Body auch.
Introspektion, Selbstzweifel und schmerzhafte Beziehungen sind weiterhin die Zutaten der Songs von Shitney Beers. „Amity Island“ hat aber auch einen hohen Spaßfaktor.
Ärger in der Partnerschaft, Zweifel an der Karriere, Probleme mit der Welt generell: Fritzi Ernst verwandelt das auf „Jo-Jo“ in überaus kluge Popmusik.
Die Mischung aus Zynismus, Nonchalance und Eingängigkeit hat den Eels 1996 zu einem spektakulären Debür verholfen. „Beautiful Freak“ zeigt vieles, was ihre Musik noch heute ausmacht.
Neue Lieder kurz vor Jahresende: Power Plush können auch traurig sein, Odd Couple machen eine Beinahe-Liebeslied und Albrecht Schrader liebt an seiner Heimatstadt sogar den Regen.
„Die Weihnachtsplatte“ zeigt, wie gut das Fest der Liebe zu den üblichen Madsen-Themen passt – und wie vielseitig, selbstironisch und Weezer-begeistert diese Band sein kann.