The Hives – „Tyrannosaurus Hives“
Die Hives klingen auf „Tyrannosaurus Hives“ noch immer so roh, heiß und aggressiv wie eh und je. Trotzdem schaffen sie eine Weiterentwicklung.
Manche nennen es Popkultur
Die Hives klingen auf „Tyrannosaurus Hives“ noch immer so roh, heiß und aggressiv wie eh und je. Trotzdem schaffen sie eine Weiterentwicklung.
Bei Madsen schien bisher immer alles intuitiv zu sein. Mit ihrem vierten Album „Labyrinth“ wollen die Jungs aus dem Wendland offensichtlich die deutschen Kings Of Leon werden und die Stadien erobern. Das geht leider schief.
Kaum eine Band hat in so jungen Jahren schon so viel Klasse, Erfolg und Relevanz wie die Arctic Monkeys. Das dritte Album „Humbug“ ist ein Mysterium. Und eine Enttäuschung.
Gassenhauer, Galgenhumor und Gitarrenzauber – auch auf „Love Travels At Illegal Speeds“ überzeugt Graham Coxon als Solist.
Riff-Gewalt, experimentelle Rhythmen, unfassbar schlaue Zweizeiler: Das Debüt der Arctic Monkeys ist umwerfend.
Auch bei „Frieden im Krieg“ gilt das bewährte Madsen-Rezept: Die Lieder sind unfassbar direkt, eindeutig und unverschlüsselt. Es gibt keine Ironie, keine Bilder, keine Rätsel. Nur tolle Rocksongs.
Mit erstaunlich vielen Balladen und Gefühlen zeigen Hot Chip auf „Made In The Dark“, wie intelligent aktuelle Tanzmusik sein kann.
Die Sportfreunde Stiller zeigen mit „La Bum“: Es geht bei ihnen nicht darum, sich abzugrenzen, sondern möglichst viele einzuschließen und mitzunehmen.
Die Arctic Monkeys sind auch auf ihrem zweiten Album noch unfassbar jung. Aber man mag kaum glauben, dass sie jemals ein besseres Album aufnehmen werden als „Favourite Worst Nightmare“.
Madsen mögen nicht besonders innovativ und subtil sein, aber sie sind wirkungsvoll. Das gilt auch auf ihrem zweiten Album „Goodbye Logik“.