Jochen Distelmeyer – „Gefühlte Wahrheiten“
Wie Soft-Pop auf Viagra klingen die neuen Lieder von Jochen Distelmeyer. Er zeigt auf „Gefühlte Wahrheiten“ zudem, dass er auch auf Englisch ein brillanter Texter ist.
Manche nennen es Popkultur
Wie Soft-Pop auf Viagra klingen die neuen Lieder von Jochen Distelmeyer. Er zeigt auf „Gefühlte Wahrheiten“ zudem, dass er auch auf Englisch ein brillanter Texter ist.
Das Debüt von Alfie Templeman vereint Lebenslust mit Gedanken an Fragilität und Sehnsucht nach Gemeinschaft. Natürlich hat die Pandemie da ihre Spuren hinterlassen.
Bloß ein Ex-Model, das jetzt singt? Suki Waterhouse beweist mit „I Can’t Let Go“ mit viel Selbstbewusstsein, wie viel mehr in ihr steckt.
Dita von Teese singt jetzt auch. Nicht besonders talentiert, aber das stört kaum, weil Sébastien Tellier ihr geheimnisvoll-sphärische Schlafzimmermusik komponiert hat.
Cat Power klingt auf „Covers“ zugleich souverän, cool und leidenschaftlich – und verleiht den unterschiedlichsten Vorlagen eine neue Identität.
Demos aus den frühen Siebzigern und ein zuhause aufgenommenes Album aus 2009 vereint „Still Some Light, Part 1“. Noch eine gute Chance, Bill Fay zu entdecken.
Nach nichts weniger als dem Great American Songbook strebt Matthew E. White auf seinem dritten Album. „K Bay“ ist eine betörend kreative Liebeserklärung.
Stalking, toxische Männlichkeit und die Schwiegereltern in spe: Shitney Beers erzählt sehr clever vom weiblichen Erwachsenwerden anno 2021.
Fritzi Ernst, ehemals bei Schnipo Schranke, singt auch auf ihrem Solodebüt über Depression und Flatulenz – noch etwas minimalistischer als mit Band.
Kalkulierte Provokation vereint Marilyn Manson auf seinem zweiten Album mit ein paar Modernismen. Vor allem aber bietet „Antichrist Superstar“ wirklich gute Rockmusik.