AB Syndrom – „Frontalcrash“
AB Syndrom lassen in ihrem „Frontalcrash“ Deutsch und Englisch, Alltagserlebnisse und Philosophie, Nähe und Distanz, Zweifel und Vertrauen aufeinander prallen.
Manche nennen es Popkultur
AB Syndrom lassen in ihrem „Frontalcrash“ Deutsch und Englisch, Alltagserlebnisse und Philosophie, Nähe und Distanz, Zweifel und Vertrauen aufeinander prallen.
Bonnie „Prince“ Billy dachte, dass es in der aktuellen Musikwelt für ihn keinen Platz mehr gibt. Mit „I Have Made A Place“ zeigt er jedoch, wie meisterhaft und weise er nach wie vor klingen kann.
„When We Are Inhuman: Live 2018“ wurde beim MusicNOW-Festival aufgezeichnet, als Zusammenarbeit von Bonnie „Prince“ Billy mit Bryce Dessner von The National. Nur virtuell dabei, aber sehr prägend ist der Minimal-Pionier Julius Eastman.
Bill Fay legt mit „Countless Branches“ ein weiteres Alterswerk vor, hat aber weiterhin keine Lust, das Diesseits dabei aus den Augen zu lassen.
Das Debütalbum von Chet Faker profitiert von seiner Sozialisation in House und Disco, die er überaus gekonnt mit R&B-Elementen verwebt.
Auch auf ihrem vierten Album stehen The Hives fast permanent auf dem Gaspedal. Dazu gibt es manchmal Bluffs und sogar Glamour.
Eric D. Johnson, der Mann hinter Fruit Bats, hätte beim siebten Album wohl nichts dagegen, wenn sich langsam größerer Erfolg einstellen würde. „Gold Past Life“ klingt sagenhaft einladend – und sehr gut.
Alles ist verbunden, an seinem Platz, letztlich schön – sofern wir es nicht kaputt machen. Aus dieser so simplen wie tröstlichen Erkenntnis macht Bill Fay auf „Who Is The Sender“ 13 Songs voller Dankbarkeit und Weisheit.
Als Vagabundin zeigt sich Cat Power auf „Wanderer“, gewohnt minimalistisch und zeitlos, aber auch mit Überraschungen wie einem Rihanna-Cover.
Auf ihrem zweiten Album feiern Leoniden aus Kiel den Triumph trotz vieler Widrigkeiten. Viele Lieder auf „Again“ sind zugleich leicht und entschlossen – und erfreulich komplex.