Sebastian Madsen – „Ein bisschen Seele“
Seine Liebe zum Soul lebt Sebastian Madsen auf „Ein bisschen Seele“ aus. Das ist handwerklich top, passt aber leider nicht zu seiner Stimme.
Manche nennen es Popkultur
Seine Liebe zum Soul lebt Sebastian Madsen auf „Ein bisschen Seele“ aus. Das ist handwerklich top, passt aber leider nicht zu seiner Stimme.
AB Syndrom lassen in ihrem „Frontalcrash“ Deutsch und Englisch, Alltagserlebnisse und Philosophie, Nähe und Distanz, Zweifel und Vertrauen aufeinander prallen.
Bonnie „Prince“ Billy dachte, dass es in der aktuellen Musikwelt für ihn keinen Platz mehr gibt. Mit „I Have Made A Place“ zeigt er jedoch, wie meisterhaft und weise er nach wie vor klingen kann.
„When We Are Inhuman: Live 2018“ wurde beim MusicNOW-Festival aufgezeichnet, als Zusammenarbeit von Bonnie „Prince“ Billy mit Bryce Dessner von The National. Nur virtuell dabei, aber sehr prägend ist der Minimal-Pionier Julius Eastman.
Bill Fay legt mit „Countless Branches“ ein weiteres Alterswerk vor, hat aber weiterhin keine Lust, das Diesseits dabei aus den Augen zu lassen.
Das Debütalbum von Chet Faker profitiert von seiner Sozialisation in House und Disco, die er überaus gekonnt mit R&B-Elementen verwebt.
Auch auf ihrem vierten Album stehen The Hives fast permanent auf dem Gaspedal. Dazu gibt es manchmal Bluffs und sogar Glamour.
Als einsamer Wolf und Untergangsprophet gibt sich Mark Lanegan auf „Phantom Radio“. Zum Glück gibt es dabei auch Trost in seiner einzigartigen Stimme.
Am Anfang Apokalypse, am Ende Fegefeuer: Mit der EP „No Bells On Sunday“ gibt Mark Lanegan eine Vorgeschmack auf das folgende Album.
Eric D. Johnson, der Mann hinter Fruit Bats, hätte beim siebten Album wohl nichts dagegen, wenn sich langsam größerer Erfolg einstellen würde. „Gold Past Life“ klingt sagenhaft einladend – und sehr gut.