Mark Lanegan Band – „No Bells On Sunday“
Am Anfang Apokalypse, am Ende Fegefeuer: Mit der EP „No Bells On Sunday“ gibt Mark Lanegan eine Vorgeschmack auf das folgende Album.
Manche nennen es Popkultur
Am Anfang Apokalypse, am Ende Fegefeuer: Mit der EP „No Bells On Sunday“ gibt Mark Lanegan eine Vorgeschmack auf das folgende Album.
Eric D. Johnson, der Mann hinter Fruit Bats, hätte beim siebten Album wohl nichts dagegen, wenn sich langsam größerer Erfolg einstellen würde. „Gold Past Life“ klingt sagenhaft einladend – und sehr gut.
Stephen Malkmus, bei Pavement noch Ikone des Alternative Rock, entdeckt auf „Groove Denied“ die Elektronik. Das ist kein Verrat an alten Werten, aber einfach ein bisschen unspektakulär.
Tiemo Hauer hat Liebeskummer, sieben lieder lang. Die daraus entstandene EP „Ein kurzes für immer“ ist kitschfrei, rührend und sehr persönlich.
Alles ist verbunden, an seinem Platz, letztlich schön – sofern wir es nicht kaputt machen. Aus dieser so simplen wie tröstlichen Erkenntnis macht Bill Fay auf „Who Is The Sender“ 13 Songs voller Dankbarkeit und Weisheit.
Tolle Melodien, unnachahmliche Stimme, Weltschmerz als Grundprinzip: J Mascis hat auf „Elastic Days“ all seine Stärken parat, dazu eine neue Geheimwaffe.
Als Vagabundin zeigt sich Cat Power auf „Wanderer“, gewohnt minimalistisch und zeitlos, aber auch mit Überraschungen wie einem Rihanna-Cover.
Auf ihrem zweiten Album feiern Leoniden aus Kiel den Triumph trotz vieler Widrigkeiten. Viele Lieder auf „Again“ sind zugleich leicht und entschlossen – und erfreulich komplex.
Es gibt Verweise auf Puschkin und Dante, Troubadoure und Mönche, Antike und Mittelalter auf dem fünften Album von Julia Holter. „Aviary“ ist trotzdem Pop, manchmal.
Schmissig, eingängig und von reichlich Blechbläsern angetrieben ist der Sound von Querbeat. Leider sind sie auf „Randale & Hurra“ auch arg selbstverliebt.