Arctic Monkeys – „Whatever People Say I Am That’s What I Am Not“
Riff-Gewalt, experimentelle Rhythmen, unfassbar schlaue Zweizeiler: Das Debüt der Arctic Monkeys ist umwerfend.
Manche nennen es Popkultur
Riff-Gewalt, experimentelle Rhythmen, unfassbar schlaue Zweizeiler: Das Debüt der Arctic Monkeys ist umwerfend.
Auch bei „Frieden im Krieg“ gilt das bewährte Madsen-Rezept: Die Lieder sind unfassbar direkt, eindeutig und unverschlüsselt. Es gibt keine Ironie, keine Bilder, keine Rätsel. Nur tolle Rocksongs.
Mit erstaunlich vielen Balladen und Gefühlen zeigen Hot Chip auf „Made In The Dark“, wie intelligent aktuelle Tanzmusik sein kann.
Die Sportfreunde Stiller zeigen mit „La Bum“: Es geht bei ihnen nicht darum, sich abzugrenzen, sondern möglichst viele einzuschließen und mitzunehmen.
Die Arctic Monkeys sind auch auf ihrem zweiten Album noch unfassbar jung. Aber man mag kaum glauben, dass sie jemals ein besseres Album aufnehmen werden als „Favourite Worst Nightmare“.
Madsen mögen nicht besonders innovativ und subtil sein, aber sie sind wirkungsvoll. Das gilt auch auf ihrem zweiten Album „Goodbye Logik“.
Das Debütalbum von Spank Rock ist auf dem Papier ein Klischee, in Wirklichkeit aber Avantgarde.
Mit „Happiness In Magazines“ wurde Graham Coxon zum Indie-Übervater und König von Camden, dank spleeniger Gitarren und toller Melodien.
Im Reich der manischen Melancholiker haben Placebo einen beachtlichen Status erreicht. Mit „Meds“ wollen sie wieder wie Newcomer klingen.
Falls jemand den Prototyp von Indierock suchen sollte: An „Without A Sound“ von Dinosaur Jr führt dann kein Weg vorbei.