J. Mascis – „Elastic Days“
Tolle Melodien, unnachahmliche Stimme, Weltschmerz als Grundprinzip: J Mascis hat auf „Elastic Days“ all seine Stärken parat, dazu eine neue Geheimwaffe.
Manche nennen es Popkultur
Tolle Melodien, unnachahmliche Stimme, Weltschmerz als Grundprinzip: J Mascis hat auf „Elastic Days“ all seine Stärken parat, dazu eine neue Geheimwaffe.
Leoniden legen im Naumanns in Leipzig eine atemberaubende Show hin. Das Konzert kann einem sogar den Glauben an die junge Generation wieder geben.
Als Vagabundin zeigt sich Cat Power auf „Wanderer“, gewohnt minimalistisch und zeitlos, aber auch mit Überraschungen wie einem Rihanna-Cover.
Auf ihrem zweiten Album feiern Leoniden aus Kiel den Triumph trotz vieler Widrigkeiten. Viele Lieder auf „Again“ sind zugleich leicht und entschlossen – und erfreulich komplex.
Es gibt Verweise auf Puschkin und Dante, Troubadoure und Mönche, Antike und Mittelalter auf dem fünften Album von Julia Holter. „Aviary“ ist trotzdem Pop, manchmal.
Schmissig, eingängig und von reichlich Blechbläsern angetrieben ist der Sound von Querbeat. Leider sind sie auf „Randale & Hurra“ auch arg selbstverliebt.
EUT aus den Niederlanden packen auf ihrem Debüt am liebsten Ideen für 20 Lieder in einen Track. „Fool For The Vibes“ ist somit immer in Bewegung und in Unruhe.
Neue Musik im Test: Rita Ora veröffentlicht ihr halbes Album vorab, Leoniden genießen die Einsamkeit und Eagle-Eye Cherry hat wieder Lust auf Musik (man merkt es bloß nicht). Dazu: Das erste posthume Video von Prince.
Improvisiertes Klavier und frei assoziierte Texte vereint Lonnie Holley zu einem einmaligen Sound – und zu klaren Botschaften gegen Donald Trump.
In der zweiten Zusammenarbeit von Duke Garwood und Mark Lanegan sind die Pausen ebenso wichtige wie die Töne.