Chet Faker – „Built On Glass“
Das Debütalbum von Chet Faker profitiert von seiner Sozialisation in House und Disco, die er überaus gekonnt mit R&B-Elementen verwebt.
Manche nennen es Popkultur
Das Debütalbum von Chet Faker profitiert von seiner Sozialisation in House und Disco, die er überaus gekonnt mit R&B-Elementen verwebt.
Bonnie „Prince“ Billy ist immer noch traurig, Hot Chip sind immer noch putzig und James Blunt ist immer noch langweilig: Sie klingen die neuen Lieder der Woche.
Auch auf ihrem vierten Album stehen The Hives fast permanent auf dem Gaspedal. Dazu gibt es manchmal Bluffs und sogar Glamour.
Alles ist verbunden, an seinem Platz, letztlich schön – sofern wir es nicht kaputt machen. Aus dieser so simplen wie tröstlichen Erkenntnis macht Bill Fay auf „Who Is The Sender“ 13 Songs voller Dankbarkeit und Weisheit.
Als Vagabundin zeigt sich Cat Power auf „Wanderer“, gewohnt minimalistisch und zeitlos, aber auch mit Überraschungen wie einem Rihanna-Cover.
EUT aus den Niederlanden packen auf ihrem Debüt am liebsten Ideen für 20 Lieder in einen Track. „Fool For The Vibes“ ist somit immer in Bewegung und in Unruhe.
„Es geht darum, ein Freak zu sein, und das zu akzeptieren“, sagt der Londoner DJ und Produzent Marcus Marr über seine neue EP. „Familiar Five“ ist deshalb ein wenig abgründiger als sein bisheriges Werk.
Schon auf ihrem Debüt zeigen Die Nerven aus der Nähe von Stuttgart mit „Fluidum“ einen sehr intelligenten, ziemlich einmaligen Noiserock.
Mit „Plunge“ entwickelt Fever Ray die auf dem Debüt erschaffene Ästhetik weiter und kombiniert digitale Spielereien mit organischem Gegengewicht.
Auf „Best Troubador“ interpretiert Bonnie „Prince“ Billy die Lieder von Merle Haggard. Das Ergebnis sind sechzehn Beweise dafür, wie schön das Traurigsein klingen kann.