Marilyn Manson – „Born Villain“
Marilyn Manson spielt auch auf „Born Villain“ mit der monströsen Kunstfigur, die er erschaffen hat. Aber er wird ab und zu auch als echter Mensch erkennbar – oder er tut zumindest so.
Manche nennen es Popkultur
Marilyn Manson spielt auch auf „Born Villain“ mit der monströsen Kunstfigur, die er erschaffen hat. Aber er wird ab und zu auch als echter Mensch erkennbar – oder er tut zumindest so.
Schon auf ihrem Debüt zeigen Die Nerven aus der Nähe von Stuttgart mit „Fluidum“ einen sehr intelligenten, ziemlich einmaligen Noiserock.
Mit „Plunge“ entwickelt Fever Ray die auf dem Debüt erschaffene Ästhetik weiter und kombiniert digitale Spielereien mit organischem Gegengewicht.
Herbstlich klingt „Resurgam“, trotzdem zeigt Fink hier auch Lust auf Rhythmus und Dynamik. Daran hat der Produzent ebenso Anteil wie die Live-Erfahrung.
Auf ihrem vierten gemeinsamen Album intensivieren Angus und Julia Stone ihre Zusammenarbeit noch. Seinen Reiz bezieht „Snow“ aber aus den kleinen Unterschieden zwischen den Geschwistern.
Mit viel Eigenständigkeit im Sound und auch jenseits der Musik haben Leoniden aus Kiel ein kleines Rock’N’Roll-Märchen hingelegt – und ein famoses Debüt.
Auf „Best Troubador“ interpretiert Bonnie „Prince“ Billy die Lieder von Merle Haggard. Das Ergebnis sind sechzehn Beweise dafür, wie schön das Traurigsein klingen kann.
An zwei Tagen hat Julia Holter die Stücke von „In The Same Room“ live im Studio aufgenommen. Die Virtuosität und Kreativität ihrer Musik bleibt auch in diesem Rahmen unverkennbar.
Fink entdeckt auf seinem neuen Album den Blues. Besser gesagt: Er wirft sich hinein.
Das Beste aus 20 Jahren Placebo stellt „A Place For Us To Dream“ zusammen. Und zeigt über eine Dauer von 36 Songs: Die Stimme von Brian Molko ist für diese Band schon immer Fluch und Segen zugleich.