Der Soundtrack zum Slutwalk

Ein bisschen Flashmob, ein bisschen Loveparade: Das ist dann wohl die neue Protestkultur.

Ein bisschen Flashmob, ein bisschen Loveparade: Das ist dann wohl die neue Protestkultur.

Ganz viel Riot Girl gab es gestern zur musikalischen Untermalung beim ersten Slutwalk in Leipzig. Dazu ein bisschen Madonna und, jawohl, die Gypsy Kings. Da musste man schon fest an die gute Sache glauben, um das auszuhalten.

Deshalb hier: 20 Lieder, die den ultimativen Soundtrack zum Slutwalk hätten liefern können. Entweder, weil sie tatsächlich mit der Thematik zu tun haben, oder weil sie plakative Namen haben oder weil sie in diesem Kontext lustig sind.

1. Time Is Not A Remedy – Slut

Man beachte den Bandnamen. Und: Der Titel kann natürlich auch so interpretiert werden, dass die Zeit nicht alle Wunden heilt, erst recht nicht die von sexueller Gewalt. Oder dass man nicht warten sollte, bis sich irgendwann im Laufe der Zeit von selbst etwas ändert, sondern aktiv werden.

2. Date Rape – Sublime

Von den Party-Ska-Königen erwartet man nicht unbedingt Tiefgründiges. Aber mit diesem Song über einen Kerl, der anbandeln mit vergewaltigen verwechselt, beweisen sie das Gegenteil.

3. Me And A Gun – Tori Amos

Mit diesem Song dreht Tori Amos den Spieß um. Ein Opfer, ein Racheakt, eine Flucht. Ein Schicksal in 225 Sekunden.

4. Skinny Little Bitch – Hole

Courtney Love und Band müssen natürlich dabei sein. Und diese Single aus der Feder von Billy Corgan kann man gleich noch als Protest gegen Figurterror betrachten, zu dem Frauen gezwungen werden, um männlichen Idealen zu entsprechen.

5. The Chalet Lines – Belle And Sebastian

Natürlich klingt auch dieses Lied wunderhübsch, schließlich ist es von Belle & Sebastian. Aber gerade dieses Klanggewand und die verletzliche Beiläufigkeit des Gesang in diesem Song über eine Vergewaltigung ist ebenso herzzerreißend wie erschütternd.

6. Bitte küss mich nicht – Tic Tac Toe

Auch mit diesem Song beweisen Tic, Tac und Toe wieder: Sie waren die wahre Speerspitze des deutschen Feminismus. “Und warum – nur für den Kick, für den Augenblick?” – schon das war ein Aufschrei der Empörung, für Nachhaltigkeit und Umdenken. Eine dreiköpfige Alice Schwarzer, die weibliche Solidarität stets vorbildlich vorgelebt hat und das Wort “Zickenkrieg” nicht einmal buchstabieren kann.

7. Wonder Why They Call You Bitch – Tupac

Na klar: Auch angebliche Gangsta Rapper sind im Geiste ganz auf der Seite der Slutwalker. Und Tupac weiß, dieser Song ist der Beweis: Diskriminierung fängt bei der Sprache an.

8. Hands Clean – Alanis Morissette

Sexueller Missbrauch ist nicht gerade ein Thema für die Charts. Alanis Morissette hat diese Single vor knapp zehn Jahren trotzdem in die deutschen Top20 gebracht. Hut ab.

9. Bitches Ain’t Shit – Ben Folds

Ein Monster-Song – und eine sehr charmante Art, den Machismo im Rap durch den Kakao zu ziehen. So etwas dürfte auch beim Slutwalk bestens ankommen, zumal der Songtitel problemlos auch auf den Transparenten Sinn machen würde.

10. Sisters Are Doing It For Themselves - Eurythmics

Immer eine naheliegende Wahl, wenn Frauen die Dinge selbst in die Hand nehmen. Und noch immer mit reichlich Hymnen-Potenzial.

11. Bitch – Meredith Brooks

Schlampe und stolz darauf – diese Botschaft gibt es hier zumindest für den flüchtigen Hörer.

12. Just A Girl – No Doubt

Auch als Riot Girl kann man es in die Klatschmagazine schaffen. Gwen Stefani ist der lebende Beweis – wenn das kein Grund ist, ihr kokettes Hoheliedchen auf die Weiblichkeit noch einmal aus vollem Halse zu trällern, dann weiß ich auch nicht.

13. Mädchen – Lucilectric

Und die deutsche Entsprechung gleich hinterher. Übrigens: Nach dem Ende von Lucilectric hat Sängerin Luci van Org mit einem Projekt namens “Übermutter” das Genre FeMetal erfunden. Noch Fragen?

14. Polly – Nirvana

Neben allem, was mit Medizin zu tun hatte, war Vergewaltigung offensichtlich eines der weiteren Lieblingsthemen von Kurt Cobain. Mit diesem Song zeigt er, wie schockierend es sein kann, wenn der Erzähler (ähnlich wie Falco in Jeanny) die Perspektive des Täters einnimmt. Ein paar Blödis haben natürlich nicht kapiert, dass damit keineswegs sexuelle Gewalt glorifiziert werden soll.

15. Hard To Be A Girl – Adam Green

Auch Adam Green ist für eine kleine Provokation immer zu haben. Bei diesem Songtitel muss man sich dann aber doch fragen, ob er weiß, wovon er spricht. Aber womöglich geht es in dem Lied ohnehin eher um Eier und Würstchen.

16. Ain’t That A Bitch – Aerosmith

Auch Steven Tyler zählt natürlich seit eh und je zu den Vorreitern im Kampf für Gleichberechtigung und die Rechte der Frauen. Man denke nur an Janie’s Got A Gun. Hier schafft er es ganz subtil, Rollenklischees und leichtfertige Herabwürdigung zu entlarven: die klitzekleine Pause, die er macht, bevor er das Wort “Bitch” ausspricht, ist zweifelsohne genau zu diesem Zweck gedacht.

17. Wir schlampen rum – Die Fabulösen Thekenschlampen

Das ist natürlich kaum mehr zu toppen im Hinblick auf Slutwalk-Tauglichkeit. Es handelt sich dabei um eine Schlampenversion von The Wanderer. Mangels eines Videos gibt es hier nochmal den legendären Hit der Thekenschlampen.

18. You Curse At Girls – Fountains Of Wayne

Die gute Kinderstube lehrt: Man flucht nicht. Man beleidigt nicht – schon gar keine Mädchen. Das würde wohl jeder beim Slutwalk unterschreiben – und die großartigen Fountains Of Wayne können ein Lied davon singen (mangels eine Videos gibt es hier aber leider nur einen anderen ihrer Kracher).

19. Luka – Suzanne Vega

Suzanne Vega hat es mit diesem Klassiker sogar geschafft, bis auf Platz 3 in den US-Charts zu kommen. Nicht schlecht für ein Lied, das sehr schlau häusliche Gewalt gegen Frauen thematisiert.

20. Some Girls Are Bigger Than Others – The Smiths

Legt euch besser nicht mit uns an – das ist die einzig denkbare Interpretation dieses Songs. Außerdem wichtig: Wer größer ist, kann die Transparente beim Slutwalk leichter in die Höhe halten.

20 Lieder zur Buchmesse

Jawohl: Man kann wie ein Bibliothekar aussehen und trotzdem rocken.Leipzig liest schon wieder. Heute wurde die Buchmesse eröffnet. Und natürlich ist es ein Gerücht, dass man als Rockstar von Rang gefälligst Analphabet zu sein hat. Steppenwolf haben sich bekanntlich nach einem Roman von Hermann Hesse benannt. Leonard Cohen ließ auf einem seiner Alben sogar den Dichter Allen Ginsberg mitsingen. Dessen Meisterwerk Howl wiederum hat die Jungs vom Black Rebel Motorcycle Club dazu gebracht, einer ihrer Platten diesen Titel zu geben. Und auch sonst haben sich Musik und Literatur in vielfacher Weise gegenseitig bereichert.

Bücher verkürzen manchem Musiker nicht nur die elend lange Zeit im Tourbus, im Hotelzimmer oder backstage bei Festivals. Manchmal wird die Literatur auch besungen. Ich habe die 20 besten Lieder zusammengestellt, in denen es um Bücher geht. Natürlich in der Reihenfolge ihrer Großartigkeit – und, wo immer es möglich war, mit einem Video dazu zum Reinhören.

1. Everyday I Write The Book – Elvis Costello

2. Books From Boxes – Maximo Park

3. Lyric – Zwan

4. Open Book – The Rakes

5. Du schreibst Geschichte – Madsen

6. Little Black Book – Belinda Carlisle

7. Wrapped Up In Books – Belle & Sebastian

8. My Favourite Book – The Stars

9. The Book Of Right-On – Joanna Newsom

10. Put The Book Back On The Shelve – Belle & Sebastian

11. Pop Art Poem – The Jam

12. Colouring Book – Murry The Hump

13. Open Book – Cake

14. Shoot The Poets – The Cribs

15. The Book – Sheryl Crow

16. We Cannot Read Poetry – Piebald

17. My Book – The Beautiful South

18. Literature Is Fluff – High Llamas

19. Novelist’s Wife – Fryars

20. A Poem On The Underground Wall – Simon & Garfunkel

Die besten Zitate aus “Life” von Keith Richards

Heute wird Keith Richards 67 Jahre alt. Ein guter Grund, nochmal zu zeigen, wie ehrlich, reflektiert und amüsant er in seiner Autobiographie Life auf sein Leben zurückblickt. Es geht um die Rolling Stones, um Frauen und um die Tatsache, dass er den Rock’N'Roll-Lifestyle verkörpert wie kein anderer. Die 18 besten Zitate aus dem Buch (in keiner besonderen Reihenfolge).

1. „Mick und ich sind keine besonders guten Freunde – dafür sind wir einfach zu oft aneinander geraten -, aber wir sind Brüder, und Brüder sind unzertrennlich.“

2. „Wenn ich einen Gitarrenkoffer mit einer alten Gitarre öffne, möchte ich am liebsten reinkrabbeln und den Deckel über mir zuklappen.“

3. „Diese Zeile, „since my baby left me“, diese paar Takte – das war die Initialzündung. Der erste Rock’N’Roll meines Lebens. Eine radikal neue Art, einen Song zu singen und zu spielen, ein radikal neuer Sound. Ein karger, roher Klang ohne Kinkerlitzchen, ohne Geigen und Damenchor und Schmalz. Absolut beispiellos. Hier gab es nichts Überflüssiges, hier lagen die Wurzeln offen, die man immer irgendwie gespürt, aber nie gehört hatte. Dafür ziehe ich den Hut vor Elvis.“

4. „Die Rolling Stones verbrachten das erste Jahr ihres Daseins mit Rumhängen in Kneipen, Essenklauen und Üben.“

5. „Unsere Texte nahmen [nach Satisfaction] langsam eine gewisse Schärfe an – man könnte auch sagen, sie entsprachen langsam dem Image, das auf uns projiziert wurde.“

6.  „In den Fünfzigern hatte man diese Mädchen zu perfekten Barbiepuppen erzogen, aber an irgendeinem Punkt hatten sie beschlossen, endlich die Sau rauszulassen. Was sollte sie aufhalten, als sie die Gelegenheit dazu hatten? Die Lust dringt ihnen aus allen Poren, aber sie wissen nicht, was sie damit anfangen sollen. Und dann haben sie plötzlich ihr Opfer gefunden: dich.“

7. „Anfang 1965 fing ich an, Drogen zu nehmen, eine inzwischen lebenslange Angewohnheit, die meine Wahrnehmungsfähigkeit verstärkte.“

8. „Wir verachteten Geld, wir verachteten Sauberkeit, wir wollten nur eins sein, black motherfuckers.

9. „Der bizarrste Aspekt bei der ganzen Geschichte war der: Indem wir taten, was wir uns in unseren engstirnigen, puristischen Teenagerhirnen vorgenommen hatten, nämlich den Menschen den Blues nahezubringen, brachten wir den Leuten in Amerika ihre Musik wieder zurück. Das ist wahrscheinlich unser größter Beitrag zur Musik. Wir drehten die weißen Gehirne und Ohren Amerikas um.“

10. „Die besten Partys sind die, an die man sich nicht mehr erinnert; alles andere taugt nichts.“

11. „Der Begriff Levitation beschreibt noch am ehesten das, was ich fühle, wenn ich merke, jetzt habe ich das richtige Tempo, und die Band folgt mir – ganz gleich, ob es sich um Satisfaction oder Jumpin Jack Flash oder All Down The Line handelt. Es ist, als ob man in einem Learjet abhebt. Als würden meine Füße den Boden nicht mehr berühren. Ich werde in diese andere Ebene entführt. Manchmal fragen mich die Leute: ‚Warum hörst du eigentlich nicht auf?’ Aber ich kann die Beine nicht hochlegen, nicht bevor ich den Löffel abgebe. Ich fürchte, sie verstehen nicht, wie sehr ich das brauche. Ich tu es nicht einfach des Geldes wegen. Ich tu es nicht für euch. Ich tu es für mich.“

12. „Manche Erzählung über meine nächtlichen Eskapaden glaube ich nur, weil es stichhaltige Beweise gibt.“

13. „Wenn man ein Songwriter sein will, sprich, wenn man kapiert hat, dass man einer ist, muss man ein guter Beobachter sein. Man braucht Munition, also geht man auf Abstand zur Umwelt. Man ist ständig in Alarmbereitschaft. Menschen beobachten, ihren Umgang miteinander, das ist eine Fähigkeit, die man über Jahre trainiert, auch wenn man dabei irgendwann merkwürdig distanziert wirkt. Eigentlich kein gutes Benehmen. Ein Songwriter hat gewisse Ähnlichkeit mit einem Spanner – man schaut sich um und sieht nur noch potenzielle Songideen.“

14. „Ich habe nichts gegen eine höfliche Verhaftung. Mich stören nur die Manieren.“

15. „In welchem Maße ich die Rolle spielte, die man mir zugeschrieben hatte, kann ich heute nicht mehr sagen. Solche Sachen wie den Totenkopfring, den kaputten Zahn, das Kajal. Halb und halb vielleicht? Die öffentliche Person, das Bild, das jeder von einem hat, ist wie eine Sträflingskette mit Bleikugel. Die Leute glauben immer noch, ich sei ein gottverdammter Junkie. Dabei bin ich jetzt seit dreißig Jahren clean! Ein Image ist wie ein langer Schatten. Die Sonne geht unter, aber man kann ihn immer noch sehen. Ich glaube, der Druck auf eine öffentliche Person ist so groß, dass sie sich ihrem Image bis an die Grenze des Erträglichen annähert. Es ist unmöglich, nicht als Parodie dessen zu enden, für den man sich gehalten hat.“

16. „Die meisten Junkies verblöden. Und das war letztlich der entscheidende Grund, der mich zur Umkehr bewegte.“

17. „Ich lasse mich nicht derart mit Frauen ein, wenn ich sie nicht aufrichtig liebe. Wenn was nicht funktioniert, suche ich den Fehler immer bei mir – ich betrachte es als meine Pflicht, die Sache am Laufen zu halten. Aber mit Anita war das nicht mehr möglich. Nichts konnte ihren Selbstzerstörungstrip stoppen. In der Hinsicht war sie wie Hitler, sie wollte alles mit sich in den Abgrund reißen.“

18. „Ich höre Mozart und lese viel.“

Die besten Lieder für den Winter

Es ist kalt. Es schneit. Es friert. Schrecklich. Der Verkehr liegt lahm, die Schuhe sind ruiniert, die Nase läuft. Das Schlimmste daran: Der Winter dauert noch mindestens vier Monate – also noch rund doppelt so lange wie die Karriere von LaVive. Immerhin: Mit dem iPod lässt sich das Wetter ertragen. Nicht nur, wenn man riesige Kopfhörer hat, die ein bisschen die Ohren wärmen. Sondern erst recht, wenn der passende Soundtrack zur kalten Jahreszeit daraus erklingt. Meine 40 besten Lieder für den Winter, in der Reihenfolge ihrer Großartigkeit (leider waren nicht ganz zu allen Songs auch Videos zu finden):

1. Vanilla Ice – Ice Ice Baby

2. Kings Of Leon – Velvet Snow

3. Simon & Garfunkel – Hazy Shade Of Winter

4. Good Shoes – Ice Age

5. The Pipettes – A Winter’s Sky

6. Clap Your Hands Say Yeah – In This Home On Ice

7. Belle & Sebastian – Fox In The Snow

8. Carole King – Out In The Cold

9. Keane – Snowed Under

10. Fountains Of Wayne – Valley Winter Song

11. The Electric Soft Parade – Cold World / Starry Night #1

12. The Answering Machine – Oviously Cold

13. Belle & Sebastian – Winter Wookie

14. The Lightning Seeds – Sugar Coated Iceberg

15. Pedro The Lion – The Longest Winter

16. Eskobar – Snowman

17. Superpunk – Allein in eisigen Tiefen

18. Josh Rouse – Winter In The Hamptons

19. Tom Petty & The Heartbreakers – Out In The Cold

20. Smashing Pumpkins – Winterlong

21. The White Stripes – In The Cold, Cold, Night

22. The Dodos – Winter

23. Bob Marley & The Wailers – Coming In From The Cold

24. The Doors – Wintertime Love

25. Echobelly – Cold Feet, Warm Heart

26. The Doves – Winter Hill

27. Element Of Crime – Leise rieselt der Schnee

28. Eels – Dead Of Winter

29. Eskobar – Cold Night

30. The Long Winters – It’ll Be A Breeze

31. The Who – Early Morning, Cold Taxi

32. Selig – Winter

33. Travis – Colder

34. Tori Amos – Winter

35. Status Quo – Ice In The Sun

36. Stars – Winter Bones

37. Weezer – Cold Dark World

38. Ween – Cold Blows The Wind

39. Echt – Ein Winter lang

40. JJ 72 – Snow

Der Anti-Soundtrack zu “Buried”

Gestern habe ich mir Buried angeschaut. Der Film war zwar nicht ganz so bedrückend wie erwartet, dafür aber sehr konsequent: Ein Mann wird lebendig begraben und versucht den gesamten Film über, aus seinem Sarg herauszukommen. Natürlich habe ich mich sofort gefragt, wie man seine Situation noch schlimmer machen könnte. Und die Antwort lautet: mit fieser Musik. Särge mit eingebauten Lautsprechern gibt es tatsächlich, und hier sind die 20 Lieder, die man in so einer Lage auf keinen Fall hören will:

1. Bee Gees – Stayin’ Alive

2. Garbage – The Trick Is To Keep Breathing

3. Peter Gabriel – Diggin’ In The Dirt

4. Weather Girls – I Will Survive

5. Be Your Own Pet – Zombie Graveyard Party

6. Jay-Z – Dirt Off Your Shoulder

7. Sugababes – Breathe Easy

8. Black Mountain – Buried By The Blues

9. REM – Try Not The Breathe

10. Björk – Play Dead

11. Bruce Springsteen – Dancing In The Dark

12. Foo Fighters – Break Out

13. The Hollies - The Air That I Breathe

14. Bob Marley – Get Up, Stand Up

15. The Jam – Going Underground

16. Kings Of Leon – Dusty

17. Tom Petty & The Heartbreakers – Keeping Me Alive

18. Hard-Fi – Tied Up Too Tight

19. Die Ärzte – Licht am Ende des Sarges

20. The Beatles – I’m Down

Der Trailer zu Buried:

Die besten Konzerte bei Rock am Ring

Am Schluss war ich meistens dienstlich da.

Heute geht die Jubiläumsausgabe von Rock am Ring zu Ende. Seit 25 Jahren wird am Nürburgring gerockt. Ich fahre zwar schon länger nicht mehr hin (man muss ja mal irgendwann erwachsen werden), trotzdem ist das für mich natürlich ein willkommener Anlass, zurückzudenken und in Erinnerungen an Zeiten zu schwelgen, als ich bei Rock am Ring nach Stammgast war. Hier sind also die 25 besten Konzerte, die ich bei Rock am Ring gesehen habe (in keiner besonderen Reihenfolge).

Platz 25. Outkast 2001: Auch im neuen Jahrtausend blieb bei Rock am Ring auf eins Verlass: Das Wetter war miserabel. 2001 war sogar besonders schlimm, mit Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt. Outkast, die ja schließlich aus den Südstaaten stammen, hatten sich der Witterung auf eigenwillige Art und Weise angepasst: Big Boi trug eine neon-pinkfarbene Pluderhose mit blonder Perücke und Tarnjacke. Dieser entledigte er sich dann während eines Auftritts, der nicht nur wegen der seltenen Sonnenstrahlen gute Laune aufkommen ließ. Auch André 3000 trumpfte ganz groß auf, dazu gab es Tänzerinnen mit Fußballstutzen und Knieschützern. Und natürlich Hits, auch schon lange vor Hey Ya!

Platz 24. The Cardigans 2003: Das war quasi das Kontrastprogramm. Schönes Wetter mit Sonne am Nachmittag, Nina Persson plötzlich brünett, aber immer noch ganz bezaubernd, und dazu ganz viel gute Laune und, in bewährter Cardigans-Manier, ein Black-Sabbath-Cover. Viel harmonischer kann Rock am Ring wohl nicht werden.

Platz 23. Echt 2001. Dass sich die Milchbubis von Echt überhaupt in die Eifel gewagt hatten, ist aller Ehren wert. Auch das Konzert war okay. Noch beeindruckender aber: Der Schlagzeuger bewies erstaunlich guten Geschmack und war später immer wieder ganz klein bei den besten Bands des Wochenendes (The Hives, International Noise Conspiracy, Blumfeld) im Publikum zu entdecken. Hätte man ihm gar nicht zugetraut.

Platz 22. Rammstein 1998: Ich habe das Konzert gar nicht gesehen, denn Rammstein interessieren mich nicht. Stattdessen saß ich im Zelt und habe zu Abend gegessen – und war so einer der ganz wenigen, die nicht von dem Unwetter heimgesucht wurden, das genau mit dem ersten Ton der Teutonenrocker begann. Ein seltener Wetter-Glücksmoment in der Eifel.

Platz 21. Fünf Sterne Deluxe 2004: Erstaunlicherweise ziemlich früh hatte Rock am Ring ein Herz für HipHop. Ich habe viele gute Shows dort gesehen, von inzwischen fast vergessenen Leuten wie Afrob bis hin zu Acts, die mittlerweile Legenden sind wie Fettes Brot. Auf der großen Bühne, die mit ein paar Turntables eben schwer zu füllen ist, hat das nicht immer funktioniert. Aber im Zelt war es oft grandios, wie auch hier. Hüpfende junge Menschen, oft mit Rucksäcken und langen Socken (beides bei Festivals ohnehin sehr nützlich) und am Schluss zur Freude der Fans auch noch “Türlich, Türlich” (eigentlich ja eine Solo-Nummer von Das Bo): So sieht eine gelungene Show aus.

Platz 20. Benjamin von Stuckrad-Barre 2000. Auf der Hauptbühne spielten gerade die Eurythmics, ein bisschen zu laut, so dass sich Benjamin von Stuckrad-Barre im House Of Comedy ein “die alte Kampflesbe” in Richtung Annie Lennox nicht verkneifen konnte. Auch ansonsten wähnte er sich (zu Recht) offensichtlich im falschen Film. Immerhin war es höchst spannend, wie er sich aus der Situation zu retten versuchte, beispielsweise, indem er auf der Bühne um die Wette Zelte aufbauen ließ. Immerhin ist aus dem Erlebnis später ein sehr schöner Text für den Rolling Stone entstanden.

Platz 19. Oasis 2000: Rock am Ring ist kein besonders guter Ort für Britpop. Die Arctic Monkeys sind dort untergegangen. Ich kann mich auch an eine Libertines-Show erinnern (ohne Pete Doherty), die praktisch niemand der anwesenden 70.000 Leute wahrgenommen hat. In diese Reihe fügte sich auch dieser Auftritt ein. Oasis bei Rock am Ring – davon hatte ich jahrelang geträumt. Entsprechend stolz war ich, als ich mich pünktlich zu Konzertbeginn (ohne Noel Gallagher, der sich damals zu fein für das europäische Festland war) bis in die dritte Reihe vorgearbeitet hatte. Bis ich mich nach dem zweiten Lied (Go Let It Out) umblickte – und feststellen musste, dass hinter mir kaum noch etwas los war. Es war ein typischer Fall: Wenn das Publikum Oasis nicht von Beginn an vergöttert, dann scheißen Oasis auf das Publikum, und entsprechend verlief dann die Show. Nach dem Konzert sollen sie die Gaderobe verwüstet haben (mit Mehl), Veranstalter Marek Lieberberg gab Oasis daraufhin lebenslanges Rock-am-Ring-Verbot. Somit hat die Show immerhin noch eine nette Anekdote gebracht.

Platz 18. Kid Rock 2001: Ich bin wirklich kein Fan von Prollrock. Aber was Kid Rock bei dieser Show bot, war einfach verdammt überzeugend. Kid Rock trug zunächst einen weißen Pelzmantel (!), den er während der Performance aber schnell ablegte. Vielleicht halfen ihm dabei auch die warmen Gedanken: “If I were President of the United States, I would turn all the churches into strip-bars and watch the whole world pray”, fantasierte er während eines Blues-Jams. Daneben präsentierte er bestes Entertainment amerikanischer Schule und eine phänomenale Coverversion von Sweet Home Alabama – sieben Jahre, bevor er aus dieser Idee den Hit All Summer Long machte.

Platz 17. Mambo Kurt 2001: Als 1998 das House of Comedy am Ring eingeführt wurde, musste das noch wie eine sehr seltsame Idee erscheinen. Inzwischen sind die Fans von Blödelei und Rockamüsement längst verschmolzen – Mario Barth, der das Berliner Olympiastadion füllt, ist der beste Beweis dafür. Eine fast perfekte Symbiose war der Auftritt von Mambo Kurt 2001 im Comedy-Zelt, verstärkt durch seine Band “The Bossa Babes”. Auf seiner Mission, “die Heimorgel wieder populär zu machen und junge Menschen zum partnerschaftlichen Tanzen anzuregen”, ist er da mit Sicherheit ein großes Stück weiter gekommen. Mit seiner Performance im Zirkuszelt brachte er die Zuschauer tatsächlich zum Schwitzen – und das bei einem der kältesten Rock am Ring aller Zeiten.

Platz 16. Beck 1997: Ich hatte Beck bis dahin immer für einen schüchternen Jungen gehalten. Einen Frickler, einen Nerd. Doch mit dieser Show änderte sich das alles: Beck erwies sich als perfekter Showmann – und hatte ein Jahr nach Odelay auch genug Hits im Gepäck, um selbst die Fans zu begeistern, die eigentlich wegen Aerosmith gekommen waren.

Platz 15. Audioslave 2003: Superbands mögen eine fragwürdige Angelegenheit sein. Aber der große Gewinner bei Rock am Ring 2003 war Chris Cornell, einst Frontmann von Soundgarden und nun mit den Resten von Rage Against The Machine als Audioslave vereint. Sie eröffneten ihr fantastisches Set mit dem White-Stripes-Cover Seven Nation Army und boten danach puren, mitreißenden Rock, der klang wie Led Zeppelin auf Kriegspfad.

Platz 14. Guildo Horn 1996: Allein wegen eines Moments war dieses Konzert unvergesslich: Ein paar Tausend Hardrocker fallen auf die Knie und preisen den Mann, der sich selbst “der Meister” nennt. Famos.

Platz 13. Muse 2000: Von ihrem Space-Gefrickel halte ich nach wie vor nicht viel. Aber warum Muse regelmäßig zur besten Liveband Großbritannies gewählt werden, machten sie bei diesem Auftritt klar: Selten verschmilzt extreme Musikalität so wunderbar mit Showmanship.

Platz 12. Marilyn Manson 2003: Ich hatte großes Entertainment erwartet und war bester Stimmung. 2003 war das Wetter ganz gut – und das Getränk der Stunde war Jägermeister, den man wunderbar in kleinen Flaschen in den Hosentaschen verteilen und so an der Security vorbei schmuggeln konnte. Marilyn Manson kam dann zwar erst mit dem Auftritt seiner beiden Tänzerinnen richtig in Schwung, legte am Ende aber einen Auftritt hin, der ganz großes Kino war, politisch vollkommen unkorrekt – und definitiv Rock’n’ Roll. Der Höhepunkt: Ich sah die Show vom Dach der Boxengasse aus. Und nach ungefähr einer Viertelstunde kam ein ziemlich erboster Papa auf dieses Dach und holte seine etwa 12-Jährigen Söhne da weg – es passte ihm wohl nicht, dass sie sich die Sado-Maso-Spiele auf der Bühne unbedingt aus der ersten Reihe ansehen wollten.

Platz 11. Red Hot Chili Peppers 2004: Das Jahr stand im Zeichen der George-Bush-Kritik und der Coverversionen. Auch die Red Hot Chili Peppers konnten sich dem nicht entziehen. Gitarrist John Frusciante begann gleich mehrere Songs mit Auszügen aus anderen Stücken von Cat Stevens bis The Clash. Nach 90 Minuten einer Energie geladenen Show setzten sie sich selbst mit “Give it away” die Krone auf.

Platz 10. Smashing Pumpkins 1998: Die Show war leidlich okay – noch immer war nicht ganz klar, was die Wende hin zu Elektronik, die die Smashing Pumpkins mit Adore eingeschlagen hatten, zu bedeuten hatte. Das war aber weitgehend egal, denn Bassisten D’Arcy trug ihre transparente Bluse.

Platz 9. Presidents Of The United States Of America 1996: Diese Band war immer cool, war an diesem Nachmittag cool und wird für immer cool bleiben. Nur so viel: Das einzige T-Shirt, was ich mir jemals bei einem Festival gekauft habe, war ein PUSA-Shirt an diesem Tag. Und auf der Heimfahrt war Everybody Wants To Be Naked & Famous unsere Hymne.

Platz 8. Robbie Williams 1999: Zur Erinnerung: 1999 war eine Zeit, als es noch sehr außergewöhnlich war, Robbie Williams cool zu finden. Ich war natürlich ein Fan der ersten Stunde und restlos begeistert von der Show, die unter anderem ein Cover von Blurs Song 2 enthielt. Absolutes Highlight: Robbie singt eine Rock-Version von Back For Good, und zwei Männer, die wie Ultra-Headbanger aussehen und vor mir stehen, singen jedes Wort mit.

Platz 7. Alanis Morissette 1996. Die Frau war damals tatsächlich so etwas ähnliches wie ein Sexsymbol. Das spielte aber gar keine besondere Rolle. Viel wichtiger war ihre Band: der Hammer. Musiker, die später unter anderem bei den Foo Fighters glänzten, holten hier alles raus, was es aus den Songs von Jagged Little Pill rauszuholen gab. Klasse.

Platz 6. Sportfreunde Stiller 2004: Schon am ersten Tag hatte ich eine sehr praktische Abkürzung zwischen Hauptbühne und Alternastage entdeckt, die man mit Presseausweis nehmen konnte. Genau in diesem abgesperrten Bereich kam mir plötzlich Nora Tschirner entgegen, die dort wohl für MTV im Einsatz war. Leider habe ich mir fast in die Hosen gemacht vor Aufregung hatte sie ein schlimmes Hippie-Kleid an, so dass ich sie nicht ansprechen konnte. Als ich wieder zu mir kam, spielten jedenfalls die Sportfreunde. Und sie spielten toll.

Platz 5. Ash 1996: Es war mein erstes Rock am Ring überhaupt. Und neben dem grundsätzlichen Schock gab es auch eine Menge sehr guter Konzerte. Das beste davon lieferten Ash, die im Alternatent so spät spielten, dass man sich um den Jugendschutz sorgen musste. Aber um sonst nichts.

Platz 4. Moby 1998: Es war dieses Konzert, zu extrem später Stunde im Alternatent, bei dem ich erstmals elektronische Musik begriffen habe. Was Moby da machte, mit ein paar Gitarren, viel mehr Sequenzern, und vor allem mit der ganzen Macht der Wiederholung, war unwiderstehlich. Am Ende tropfte der Schweiß von der Zeltdecke – und ohne diese Show hätte ich wohl niemals die Chemical Brothers entdecken können.

Platz 3. Die Toten Hosen 2004: Natürlich war 2004 die Zeit längst vorbei, in der ich die Toten Hosen für cool hielt. Aber diese geheime Show am Samstagabend war der heimliche Höhepunkt des Festivals. So Punk, wie man es den Veteranen gar nicht mehr zugetraut hatte, spielten sie auf einem Parkplatz vor dem Haupteingang. Die Glücklichen, die von dem Gig erfahren hatten, bekamen alle Wünsche erfüllt – also in erster Linie Sauflieder vom Altbierlied bis zu Zehn kleine Jägermeister. Die Fans dankten ihren Helden mit ekstatischer Stimmung – und bekamen auch hier eine überraschende Coverversion geboten: Die Düsseldorfer nahmen sich Mad World von Tears for Fears an. Tags darauf lieferten die Hosen dann in großem Rahmen eine ähnlich begeisternde Show.

Platz 2. Rage Against The Machine 2000: Ich hatte Rage Against The Machine schon 1996 bei Rock am Ring gesehen, und schon dieser Auftritt zählt zum absolut Besten, was ich jemals live gesehen habe. Was diese Typen an ihren Instrumenten können und welche irre Energie sie da rausholen, ist phänomenal. Die Performance im Jahr 2000 war aber noch ein Stückchen besser. Nicht nur, weil sie mittlerweile ein zusätzliches Album im Gepäck hatten. Sondern vor allem, weil ich diese Show von der Boxengasse aus sah. Wie unter mir ein paar Zehntausend Menschen gesprungen, gewogt und geflasht sind – ein unvergessliches Bild.

Platz 1. The Hives 2001: Es war ein sehr kaltes (und sehr wildes Jahr) bei Rock am Ring. Ich hatte fatalerweise meinen Whiskey bei einem vorbeikommenden Torschützenkönig gegen Sliwowitz eingetauscht (frag nicht!), und dann lange geschlafen. Pablo weckte mich zum Glück gerade rechtzeitig für die Hives. Und die waren nichts weniger als eine Offenbarung. Howlin´ Pelle Almqvist betrat die Bühne und bewegte sich wie Mick Jagger bei doppelter Bandgeschwindigkeit: Er schleuderte das Mikrofon wie ein Lasso, posierte mit schwarzem Hemd und weißer Krawatte wie ein Pfau. Sofort war klar: The Hives machen Musik, wie man sie Anfang der 1960er in Englands Kellern und Spelunken hören konnte: laut, schnell, ohne große Effekte: Einfach verdammt guter Rock ´n´ Roll. Nach jedem Lied fragte er: “Who do you love?” Die einhellige Antwort des Publikums war: “The Hives!” Vor der Bühne hatte man das Gefühl, die Geburt der Rockmusik mitzuerleben. So ähnlich müssen sich wohl die Besucher einer frühen Show von The Who, den Stones oder den Beatles gefühlt haben. Nach dem Wochenende am Nürburgring und dem Auftritt der Hives war klar: Wenn die Rockmusik eine Zukunft hat, liegt sie in Europa.

Die 77 besten Zitate aus “Soloalbum”

Das es ein famoses Buch ist, habe ich an anderer Stelle schon betont. Hier nun 77 Beweise, unsterbliche Weisheiten, in order of their appearance:

1. So gerne würde ich die Liebe, die ich jetzt erst spüre, die sich jetzt erst freizusetzen scheint (im Moment der Ballabgabe quasi, wie bei der Abseitsregel), diese nie gekannte Zuneigung und Verbundenheit noch einmal beweisen dürfen, aber ich darf SIE ja nicht mal mehr sehen.
2. Es hat keinen Zweck, das merke ich, und das stachelt meinen Ehrgeiz an.
3. Sie war es, das war es.
4. Ulrich Meyer, die Drecksau, schmunzelt. Das Schmunzeln soll zeigen, dass er doch ganz schön Distanz hat. Sachen gibt’s, sagt der Blick von Ulrich Meyer; eigentlich sieht Ulrich Meyer so aus wie Roland Kaiser, bloß nicht schnapstrinkend.
5. Der Hippie redet sehr langsam, wahrscheinlich hört er irgendwann ganz auf mit Sätzen und Wörtern, dann kommt einfach nur noch ein langgezogener Ton aus ihm raus.
6. Ich fühle mich schlecht wie lange nicht und merke, aha: wie immer schon.
7. Die allerbesten Freunde gehören diesem Kreis, dieser Clique, diesem Kompost ohnehin nicht an. Die sind anderweitig vertäut oder im besten Fall ebenfalls gestörte Einzelkämpfer, was jetzt natürlich viel heroischer und glamouröser klingt, als es ist.
8. Gespräche darüber sind oft in Ordnung, manchmal nützen sie sogar, aber wenn man sich später ihrer erinnert, wird einem manches bis alles allzu peinlich. Man verhält sich ja doch nur blödlangweilig wie alle begossenen Pudel. Man will sich sogar umbringen. Das ist normal. Aber das sollte man doch besser für sich behalten.
9. Wie man das aushalten, ja sogar freiwillig einschalten kann, ohne sich hinterher sofort umzubringen (oder zumindest andere), werde ich nie begreifen.
10. Wenn Geld erst mal in der Tasche ist, hat es keine Chance mehr.
11. Gestern habe ich einen guten Witz gehört. Ich habe vergessen, wie er ging. Aber er ging.
12. Heute habe ich dann also diese beschissene Gallseife gekauft, wahrscheinlich dachte ich ernsthaft, somit würden aber mal flugs Struktur, Ordnung und heile Welt Einzug halten. Solches geschieht nicht.
13. Ich benehme mich wie ein 12-Jähriger. Nur nicht ganz so cool.
14. Ich glaube, sie machen Witze über mich. Ich hoffe, keine guten.
15. Natürlich ist unsere Beziehung nun nicht zum ersten Mal zu Ende. Aber wohl zum letzten Mal, das spürt man ja.
16. Ich würde gerne noch das Wort “faschomäßig” hören, aber ich muss los. Ich weiß gar nicht wohin, aber das fällt mir erst draußen auf.
17. Seine Wohnung ist darauf vorbereitet, mit jedem verrückten Quadratzentimeter darauf präpariert, nachts volltrunken mit einer Frau heimzukommen.
18. Ich will es mir gut gehen lassen. Ich hoffe, das merkt keiner.
19. Aber erst mal machen wir it happen.
20. Wir haben seit drei Wochen nichts mehr voneinander gehört. Ich habe durchgehalten. Was mache ich zu ihrem Geburtstag? Wie ärgerlich, dass nicht ich zuerst Geburtstag habe, so muss ich mich also nun irgendwie verhalten, und wie ich es auch mache, es sieht unsouverän aus, auch das Ignorieren.
21. Der Bus stinkt, die Luft ist feucht, die Fenster beschlagen, Kinder malen mit den Fingern verunglückte Figuren und schreiben, wer nun alles doof ist. Würde ich da mal anfangen mitzuschreiben, da würde der Bus gar nicht ausreichen. Obwohl es ein Gelenkbus ist, ein sehr langer.
22. Jetzt kann ich nicht schlafen und finde doch nur mal wieder die Welt und alles verkommen. Weil es jetzt auch egal ist, rufe ich bei Katharina an, und sie ist sofort dran, und dann wird geschwiegen. Es gibt nichts mehr zu sagen. Ich gehe ins Badezimmer und versuche zu kotzen.
23. Sie hat mich in der Hand, das ist unwürdig, es wird alles nichts, das ist klar, also IHR ist das klar.
24. War das nun die Frau, um die es geht? Dieses Monster?
25. Immerhin bin ich am nächsten Tag vernünftig genug, dieses neuerliche Unterwandern aller noch verbliebenen Stolzbarrieren nicht abzuschicken.
26. Irgendwann werde ich Barbara Eligmann töten.
27. Manchmal könnte man jedes Wurstgesicht einzeln zerhacken.
28. Einmal hat mir jemand unterstellt, ich hätte ihm Alanis Morissette geklaut.
29. Wenn man das D in der Mitte weglässt, heißt sie Naja.
30. Die Leute rufen einfach irgendwo an und machen all verrückt.
31. Die Insel riecht nach früher.
32. Man muss doch gar nicht rätseln, was das bedeutet.
33. Jedenfalls war’s das dann wirklich, noch mal für alle und eben auch – mich.
34. Ich rufe sie nicht mehr an, ich schreibe ihr nicht mehr, auch keine Briefe, die ich dann nicht abschicke (und also an mich selbst schreibe), ich unternehme einfach NICHTS mehr in ihre Richtung. Ich kann mir nicht mein ganzes Leben umkrempeln und versauen lassen von dieser Frau. Es geht jetzt ein halbes Jahr oder wasweißcih wie lange schon so. Sie denkt nicht daran, zurückzukommen, und wenn sie sich mal wieder meldet und fatale Signale sendet, völlig verantwortungslos, dann hat mir das fürderhin egal zu sein.
35. Und wenn sie dann ankommt. Dann. Dann werde ich sie, seien wir ruhig ehrlich, natürlich in die Arme nehmen. Aber das ist jetzt egal, das darf ich nicht mehr hoffen, das darf nur noch passieren.
36. Sie ist weg. Wegwegweg. Wenn ich blöd wäre, würde ich jetzt ein deutsches HipHop-Lied schreiben. Aber ich bin klug und gehe mich betrinken.
37. Dann kaufen wir ein lebendes Huhn. Einfach mal so, um zu sehen, ob das geht. Es geht. “Können Sie den Kopf gleich abhacken?”, fragt David höflich.
38. Ich würde ihr gerne das Mikrophon in die Fresse schieben, ganz tief rein, Zähne, die das verhindern oder bestrafen könnten, sind nicht zu sehen.
39. Dieter Gorny hat Jeans und Jackett an und wird sofort umringt von Leuten, die sagen “Na, Gorny”, und dann sagt er “Ach was, Du auch hier”.
40. Ich finde, entweder 3 Bier und mehr oder kein Bier, sonst ist Bier sinnlos.
41. Mein Leben wird immer leiser, immer weniger, immer dunkler; mir gefällt das aber, es wird nicht in einem kitschigen Selbstmordversuch enden oder so, das ist nicht nötig, es ist nur einfach alles nicht so, wie ich mir einmal das Leben, die Liebe vorgestellt hatte, aber das macht ja weiter nichts.
42. Hinter dem Endbetrag steht ein S. Das heißt nicht Scheiße, sondern Soll. Das wiederum heißt aber Scheiße.
43. “Sie dumme Sau Franke”, schreibe ich.
44. Ich sehe das schmutzige Geschirr, den Berg, ich gucke ihn an, stundenlang, vom Sofa aus.
45. Wie langweilig man samt Leben eigentlich ist, merkt man ja erst, wenn man an Orte geht, wo lauter Menschen sind, die so ähnlich Leben wie man selbst.
46. Der Scheiß ist ja, dass man zu Oasis fast gar nicht tanzen kann. Bloß immer trinken.
47. Sie heißt zwar Simone, aber das macht ja weiter nichts.
48. Dann nachts zum extra geöffneten Tower Recors. Mit der Platte ins Hotel, leichte Enttäuschung, aber Taumel trotzdem, einfach verordnet.
49. Ich denke, ich bleibe eine Woche, das reicht. Dann liebt sie mich wieder.
50. In letzter Sekunde werde ich plötzlich vernünftig, konsequent.
51. Ich konnte ja nicht ALLES verbrennen, dann wäre ja die Feuerwehr gekommen.
52. Die Platten und Bücher sind das einzige von Wert.
53. Faszinierend am Umziehen in eine anderen Stadt ist die schier unendliche Zahl möglicher verhängnisvoller Fehler.
54. Da – eine Fliege. Ich nenne sie Jürgen und sprühe sie tot.
55. Da kommt die Vernunft zurück. Wenn die wüsste.
56. Ich frage mich, wie man überhaupt Menschen kennen lernt. Das ist mir völlig rätselhaft.
57. Meine Flirtversuche sind von einer so staatstragenden Verquastheit, dass es gar nichts werden kann. Es wird auch gar nichts.
58. Dann schwimme ich ein bisschen und gucke junge Mädchen an. Vielleicht geht Sommer so.
59. Lady Dis Verdienst bestand, glaube ich, im Wesentlichen im Hervorbringen zweier gesunder Söhne.
60. Es spricht nichts dagegen, seine Platten behalten zu wollen, aber Namensbeschriftung ist sehr lächerlich, da passt man halt auf, oder aber lässt sie am besten zu Hause.
61. In seinem Gesicht haben sich zehn Jahre Haschisch und zirka 28 Jahre Langeweile eingefräst.
62. Die Frauen achten so verbissen darauf, SINNLICH auszusehen, dass man umkippt vor Schadenfreude.
63. Ich klaue die Blur-Platte, die kann man gut verschenken. Vielleicht treffe ich ja eine Frau, eine tolle Frau, die die nur auf Kassette hat. Frauen, die Blur noch nicht einmal auf Kassette haben, sind keine tollen Frauen.
64. Neben mir brandet eine Wim Wenders- und Tom Waits-Gutfind-Diskussion los. Und Funny van Dannen und Max Goldt, hahahahaha. Ihr Dummies. Helge Schneider und Rüdiger Hoffmann können sie auch imitieren, was ja jeder kann, aber es kann auch jeder aufs Büffet kacken, und – macht das jemand?
65. Manche Frauen sehen sofort ganz und gar phantastisch aus, wenn sie einfach so mit einer Bierflasche und Zigarette rumstehen.
66. Ich glaube, mein Mund steht offen, sie redet so ganz toll und raucht dann leicht von sich weg, zuckt so zur Seite, guckt dabei aber weiter ihren Gesprächspartner an, das ist der Supersex, finde ich.
67. Ich glaube, Frauen mit großen Brüsten klingen oft müde, vielleicht, weil die Brüste so schwer sind.
68. Wie groß eigentlich muss eine Katastrophe sein, damit die Menschen mal aufhören mit dem dauernden Wiederaufbauen?
69. Wenn man nur noch Dingen und Zeit nachtrauert (verloren beides), dann war das alles nichts.
70. Man muss sich nur so doof wie möglich verhalten, dann hat man keinen Ärger.
71. Ich kann weiter pissen als die Hunde.
72. Ich könnte großes Hallo ernten, wenn ich jetzt und vor Publikum einen Kontoauszug ziehen und laut vorlesen würde.
73. Es ist mal wieder Zeit, umzufallen bei einem Konzert.
74. Das Klischee der “Jungs” wird von Oasis durch groteske Übersteigerung der Anfechtbarkeit enthoben.
75. Noel und Liam steigen aus einer dekorativen Telefonzelle, ihre Blicke fragen, was wir denn nun schon wieder wollen. Exakt DAS wollen wir.
76. “Be here now” kann nicht nur, sondern will auch unbedingt – alles heißen.
77. Definitely maybe. Das ist der beste LP-Titel aller Zeiten.

Wibbling Rivalry: Meine 33 Lieblingszitate aus “Oasis talking”

"Oasis Talking" versammelt ausschließlich Zitate der Gallagher-Brüder. Natürlich wird das unterhaltsam.

“Oasis Talking”, herausgegeben von Harry Shaw, ist zwar keine Pflichtlektüre, aber in jedem Fall höchst amüsant. Und die Highlights daraus gibt es hier auf einen Blick. In die Charts aufgenommen wurden die lustigsten, erhellendsten, historischsten und überraschendsten Zitate der, so der Untertitel, “Gallagher brothers in their own words”.

  • 1. I love Oasis, I love my band, our band’s fucking great, the best band in the world when we want to be. But when we want to be we can be fucking idiots. When we put our heads together we are the fucking bollocks and no one can come near us. (Liam, 2001)
  • 2. Don’t talk to me about Nirvana. He was a sad man who couldn’t handle the fame. We’re stronger than that. And you can fuck your fucking Pearl Jam. (Liam, 1994)
  • 3. We write music for the guy who walks down the street to get his copy of the Daily Mirror and his twenty Bensons every day, and he’s got fuck all going for him, he’s got no money. Even if somebody can’t afford to buy our record, if they put on the radio while they’re cleaning the house, and whistle a song and go “Fucking hell, did you hear that tune?” That’s what it’s all about. (Noel, 1994)
  • 4. It’s hard to be humble at times like this so I won’t try. You’re all shit. (Noels Dankesrede bei den Brat-Awards 1996)
  • 5. Me, if I didn’t have football and the guitar, God knows what I would have become. I got the talent to write songs and live from it. So I do my best to amuse people. Because I know that’s all I can do for them. Three and a half minutes of happiness in a gloomy and banal life, I’m afraid that’s my only contribution. (Noel, 1996)
  • 6. People always say “Don’t you want to be innovative?” Well, no. We just want to make good records. People are afraid of the obvious. People want to hear a song, then hum it, then wind it back again and again. (Noel, 1996)
  • 7. Them lot (tabloids), I think they fancy me. I think they’re all gay. That’s what I think anyway. (Liam, 1997)
  • 8. Liam’s got more stupid. When he was at school, he was quite normal. Now he’s definitely mad. He’s not mad like some people in bands are mad. He’s madder than mad… He’s just mad. (Noel, 1995)
  • 9. If we were to sit down now and take John Lennon, Jimi Hendrix, Ray Davies, Steve Marriott, anybody’s first two albums against my first two albums, I’m there. I’m with the Beatles. If you ask me where I’ll be after my eighth album in comparison to the Beatles, then they’ll piss all over me. Probably. (Noel, 1996)
  • 10. There’s no point in interviewing them, they’ve got fuck all to say for themselves, anyway. (Noel über den Rest von Oasis außer Liam)
  • 11. From 1993 to when I stopped taking drugs on June 5, 1998, I can hardly remember a thing. (Noel, 2001)
  • 12. I live with the guy, and that’s what he is. He’s a fucking slob. Ask me mam. (Noel über Liam, 1994)
  • 13. Liam used to really annoy me, but now I think he’s a comic genius, the funniest guy I have known in my entire life. (Noel, 2001)
  • 14. Tricky was saying we should be doing some stuff together. I said, “Sure, if you’ve got the stuff, I’ve got the razor blade and mirror.” But he meant music, unfortunately. (Noel, 1995)
  • 15. I’ve got a bit of Lennon, and now I’ve got a bit of Ali. I’ve got two loudmouth arrogant bastards living inside me. (Liam, 1997)
  • 16. I live for now, not for what happens after I die. If I die and there’s something afterwards, I’m going to hell, not heaven. I mean, the devil’s got all the good gear. What’s God got? The Inspiral Carpets and nuns. Fuck that. (Liam, 1995)
  • 17. We were crazy. We should have died. But I don’t believe in death. Death is just a thing, whatever it is. (Liam, 1997)
  • 18. We pity anybody who doesn’t buy our records. (Liam, 1994)
  • 19. When I drink, I drink. I don’t fucking pussy about. I get stuck in there and get wasted and I like it and I wake up the next day and think “fucking hell” then I leave off for a bit. I’m quite happy with my drinking situation at the moment. (Liam, 2001)
  • 20. I’m going to live in Ireland. But not for tax purposes. That’s for greedy cunts. I like the taxman. The taxman’s good. Fuck it. And anyway, England’s good. It’s full of people walking the streets like me. (Liam, 1997)
  • 21. Everything just went mad. People were smashing bottles and throwing things all over the place. At one point, someone opened a window and just started to lob everything out. I woke up the next morning, looked out of the window and the car park was, like, full of bedrooms. It was a laugh. I’m not saying it’s fucking important or anything, but, you know… (Liam, 1994)
  • 22. I don’t want people watching me and thinking “I could do that”. I want them thinking they could never do that. (Noel, 1995)
  • 23. It’s punk rock. And moody. And well done, proper – none of that weird fucking Radiohead bollocks, none of that indie fucking rubbish. It’s the Pistols and the Beatles, man – it’s us. (Liam über “Heathen Chemistry”, 2001)
  • 24. Right now there isn’t a band in the world as good as us and they know it. (Liam, 1995)
  • 25. People say we’re always fighting but I’m just standing up for myself and he’s getting the idea that it’s his band and we’re all supposed to be sheep. The rest of them all go along with it, but I’m not going to. I mean, if he told them all to turn up tomorrow because he’d got a plan that we were going to play a gig up a lamp post, they’d all just do it. I’d have asked, “Why are we playing up a lamp post? Can’t we play a stadium or something?” (Liam, 1995)
  • 26. I think we’ll be the most important band in the fucking world. If time is on our side and there’s not so much bad shit and no one dies, then we’ll be the new Beatles. We’ll mean just as much because Noel’s written about 200 fucking songs that nobody’s ever heard and everyone of them is a fucking classic. We’re way ahead. (Liam, 1994)
  • 27. He’s not as good as John Lennon. He’s not even as good as Jack Lemon, God bless him. He’s written a few pretty good songs for the last record. But nothing more and nothing less than that. He’s not in John Lennon’s class. Only I am capable of that. (Noel über Liams Songwriting, 2000)
  • 28. It’s weird. If you took a kid from the Bronx and a kid from Brixton who probably have absolutely nothing in common whatsoever, the one thing they’d have in common is they’d own a copy of “Morning Glory”. That’s something to be proud of – and we are. (Noel, 1996)
  • 29. We’re celebrating (with the ten year anniversary tour). We’re our own biggest fans anyway and we’re going on the road to celebrate the fact that we’re fucking mega. (Noel, 2001)
  • 30. Why don’t I move on stage? ‘Cos I don’t feel as if I have to. I’m not into it. Everyone jumps around, it’s boring. Plus, if you dance about you look shit – and I will NOT look shit. (Liam, 1995)
  • 31. A lot of people have said we’ve cracked America but I don’t think we have and I’m not particularly bothered whether we do or not. I’m not interested in having an aeroplane or anything like that. I don’t have the parking space for it. (Noel, 1997)
  • 32. All that romantic notion about Oasis being a gang was all bullshit. I lived in London on my own for two years, the rest of the band lived in Manchester. It was never a gang. I never hung out with them, they never hung out with me. We never had the same circle of friends. We never drank in the same places. I was always a bit of a loner anyway. (Noel, 2000)
  • 33. On my grave, I want them to write “Don’t fucking come here with your bunch of flowers.” I don’t want a gravestone, I want a V-sign, two fingers. A really fucking huge V-sign, 20 foot tall or something. When you’re dead, you’re dead. It’s now that matters. (Liam, 1995)

Die besten Alben des Jahres 2005

1. Hard-Fi: Stars of CCTV

2. Coldplay: X & Y

3. Bloc Party: Silent Alarm

4. The Rakes: Capture/Release

5. Oasis: Don’t believe the truth

6. Art Brut: Bang bang rock’n'roll

7. Hansen Band: Keine Lieder über Liebe

8. Wir sind Helden: Von hier an blind

9. Katze: Von hinten

10. Superpunk: Können sie das groß machen bitte

11. The White Stripes: Get behind me satan

12. Franz Ferdinand: You could have it so much better

13. Stars: Set yourself on fire

14. The Duke Spirit: Cuts across the land

15. The Cardigans: Super extra gravity

16. Spitting Off Tall Buildings: Spitting off tall buildings

17. Röyksopp: The Understanding

18. Phonoboy: Trés chic, trashig

19. Sugababes: Taller in more ways

20. Black Rebel Motorcycle Club: Howl

At The Zoo: Die besten (und schlechtesten) Bands mit Tiernamen

Zunächst mal etwas Allgemeines vorweg: Tiere kann ich nicht leiden. Aber es ist erstaunlich, wie viele Bands sich nach dem Viehzeug benannt haben. Hier die besten von ihnen und noch eine Auswahl an besonders obskuren Beispielen.

Die 40 besten Recording Artists, in deren Name Tiere vorkommen:

1. The Beatles
2. Sheryl Crow
3. Pet Shop Boys
4. The Byrds
5. Counting Crows
6. Dinosaur Junior
7. Eels
8. T. Rex
9. The Monkees
10. Echo & the Bunnymen
11. Seahorses
12. Buffalo Springfield
13. The Animals
14. The Yardbirds
15. Tortoise
16. Buffalo Tom
17. Bee Gees
18. Dog Eat Dog
19. Gorillaz
20. Fischmob

21. Lovebugs
22. Jayhawks
23. Def Leppard
24. Super Furry Animals
25. International Pony
26. The Eagles
27. Sparklehorse
28. Black Crowes
29. Grant Lee Buffalo
30. Hootie & The Blowfish

31. The Turtles
32. Seal
33. Iron Butterfly
34. Rainbirds
35. Lassie Singers
36. 16 Horsepower
37. Eagle-Eye Cherry
38. 22 Pistepirkko
39. Lambchop
40. Whale

Die zehn schlechtesten Recording Artists, in deren Name Tiere vorkommen:

1. Wolfsheim
2. Pantera
3. Bloodhound Gang
4. Scorpions
5. Guano Apes
6. Bananafishbones
7. Fury In The Slaughterhouse
8. Cucumber men
9. Der Wolf
10. Skunk Anansie

40 weitere Recording Artists mit lustigen Tiernamen (alle diese Formationen haben tatsächlich irgendwann unter diesen Namen Platten veröffentlicht):

1. The Secret Goldfish
2. The squirrel nut zippers
3. Dackelblut
4. Butterflies of love
5. Llama Farmers
6. Ass Ponys
7. Motorsheep
8. Giant Ant Farm
9. Flying pigs
10. Groop Dogdrill
11. Scottsville Squirrel Barkers
12. Schwanensee
13. Fat Possum
14. Bright Blue Gorilla
15. The Hamsters
16. Jesus Lizard
17. Die Krähen
18. Animals that swim
19. Fred Eaglesmith & the flying squirrels
20. Reindeer section
21. Donna the buffalo
22. Pluto monkey
23. Shopmouse
24. Modest Mouse
25. Schweinehund
26. Die like a dog quartet
27. Soulfly
28. The Detroit Cobras
29. Space Monkeys
30. Hunting cows
31. Dauerfisch
32. Bitch and animal
33. Rhinoceros
34. Tigerbeat
35. Hammerhai
36. Pedro the lion
37. Bronco Bullfrog
38. The Oysterband
39. Mountain goats
40. The Chameleons