Futter für die Ohren mit Outfit, Bonaparte, Asbjørn und Austin Mahone


Bonaparte im Wald

Lied gegen Mailkontakt lautet der Deal bei Bonaparte. Foto: Bonaparte

Im Oktober sind Bonaparte mal wieder live in Leipzig zu sehen, außerdem geben Tobias Jundt & Co. noch Konzerte in Hamburg und Berlin. Dass das ein kaiserliches Vergnügen wird, steht schon jetzt fest. Wer allerdings noch nicht ganz überzeugt sein sollte, wird von der Band mit Geschenken bestochen: Auf der Website von Bonaparte gibt es den Track Under Construction (***) als Free Download, wenn man sich in die Mailing List einträgt. Der Song ist vergleichsweise getragen und vergleichsweise introspektiv für die Verhältnisse des Party-Kollektivs, aber dadurch umso spannender.

Ganz frisch ist Slowness, das zweite Album von Outfit. Um Lust darauf zu machen, verschenkt die Band aus Liverpool auf ihrer Homepage gerade den Song New Air (**) als kostenloses MP3. Die Sache mit dem Lustmachen dürfte aber kaum gelingen: Wie der Rest des Albums klingt das unfassbar verkopft, blasiert und überambitioniert. Wer sich schon immer gewünscht hat, Wet Wet Wet würden mit Jazz- und Electro-Ambitionen zurückkehren, der wird allerdings seine helle Freude haben.

Asbjørn hat gerade sein Debütalbum Sunken Ships veröffentlicht und feiert das ebenfalls mit einem Gratis-Track. Den Radio Edit von The Criminal (***1/2) gibt es derzeit bei Soundcloud. Der 23-jährige Däne spielt die meisten Instrumente selbst, produzierte das Werk auch gleich und erweist sich als cleverer Pop-Tüftler mit eigenem Charakter und faszinierender Stimme. Anfang November ist er auf Tour in Deutschland, zudem haut er dann auch gleich ein zweites Album raus. Sollte man im Auge behalten.

Noch nicht ganz so weit ist Austin Mahone. Der 19-Jährige, der mit Coverversionen auf YouTube reichlich Anhänger und vor allem Anhängerinnen gefunden hat, arbeitet noch an seinem ersten Album, hält die Fans aber mit einem neuen Lied bei Laune, das es ebenfalls bei Soundcloud kostenlos zum Runterladen gibt. On Your Way (*1/2) ist allerdings ziemlich langweiliger Fließband-RnB, der sich auch durch den Gastauftritt von Super Duper Kyle kaum aus dem Sirup von Langeweile erheben kann. Wenn das Album auch so wird, hören die Mädels womöglich bald doch wieder Justin Bieber.

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