Draufgeschaut: 9 1/2 Wochen
| Film | 9 1/2 Wochen |
| Produktionsland | USA |
| Jahr | 1986 |
| Spielzeit | 112 Minuten |
| Regie | Adrian Lyne |
| Hauptdarsteller | Mickey Rourke, Kim Basinger, Margaret Whitton, David Margulies |
| Bewertung | *** |
Worum geht’s?:
Die Galeristin Liz lernt den smarten und zuvorkommenden Börsenmakler John kennen und stürzt sich in eine Affäre mit ihm. Als sie merkt, dass er sie voll und ganz beherrschen will, ist sie ihm schon längst verfallen.
Das sagt shitesite:
Die Quintessenz der 1980er: Alles ist käuflich, alles ist teuer, alles wird schnell langweilig, alles ist kaputt und alles gibt es in New York. Kein Wunder, dass “9 1/2 Wochen” selbst zur Eighties-Ikone geworden ist. Trotzdem funktioniert der Film eher als spektakuläre Reklametafel denn als einfühlsame Psycho-Studie.
Der Trailer zum Film:
Draufgeschaut: Gattaca
| Film | Gattaca |
| Produktionsland | USA |
| Jahr | 1997 |
| Spielzeit | 101 Minuten |
| Regie | Andrew Niccol |
| Hauptdarsteller | Ethan Hawke, Uma Thurman, Jude Law, Gore Vidal, Alan Arkin |
| Bewertung | **** |
Worum geht’s?
In der “nicht allzu fernen Zukunft”, wie eine Einblendung zu Beginn des Films deutlich macht, gibt es zwei Arten von Menschen: Uteros und Vitros. Erstere sind auf herkömmlichen Wege zur Welt gekommen, letztere verfügen über künstlich optimiertes Genmaterial, was sie schlauer, stärker und schöner machen soll. Während die Vitros die Welt beherrschen, bilden die Uteros eine neue Unterschicht, die schleichend diskriminiert wird. Vincent ist ein Utero, aber er will trotzdem Karriere machen. Um die strengen Gen-Kontrollen zu umgehen, schließt er einen Pakt mit Eugene: der hat perfektes, manipuliertes Genmaterial, sitzt seit einem Unfall aber im Rollstuhl. Vincent übernimmt dessen Identität, um sich seinen großen Traum zu erfüllen: Er will als Navigator ins All fliegen.
Das sagt shitesite:
Gattaca entwirft ein schockierendes Zukunftsszenario, das die Angst vor den Möglichkeiten der Gentechnik auf die Spitze treibt – und zusätzlich auch das Dilemma, unvollkommen zu sein, aber nicht aus der eigenen Haut zu können, an dem hier beide Protagonisten leiden. Auch wenn die Stimme aus dem Off einen großen Teil der Schilderung der gesellschaftlichen Zustände übernehmen muss, gelingt Regisseur Andrew Niccol (der schon das Drehbuch für Truman Show geschrieben hat) doch ein eindrucksvolles Bild eines Systems, das sich selbst Perfektion vorgaukelt – auch dank einer spektakulären, sehr stimmigen Ästhetik und einer Ausstattung, die den Überwachungs- und Kontrollwahn unserer Zeit nur einen kleinen Tick weiterdreht. So wird Gattaca zu einem cleveren Spiel mit unseren Defiziten, einer Feier der Individualität und einer Hymne auf die Stärke des Willens.
Der Trailer zum Film:
Draufgeschaut: Full Metal Jacket
Worum geht’s?:
Ein paar Rekruten sollen für den Krieg in Vietnam ausgebildet werden. Gemeinsam erleben sie den grausamen Drill der Grundausbildung. Ein paar von ihnen treffen später auf Private Joker. Er kommt als Kriegsberichterstatter nach Vietnam. Er lernt dort Kameradschaft und Müßiggang kennen – aber auch das wahre Gesicht des Krieges.
Das sagt shitesite:
Selten wurden Realität, Willkür und Unbarmherzigkeit des Militärs so schonungslos gezeigt wie in Full Metal Jacket. Spannend, aufrüttelnd und schockierend – gerade, weil hier gezeigt wird, dass der Krieg nicht auf den Schlachtfeldern anfängt. Und auch nicht dort aufhört.
Der Trailer zum Film:
Draufgeschaut: From Hell

Inspektor Abberline (Johnny Depp) will Jack The Ripper finden - und Mary Kelly (Heather Graham) schützen.
| Film | From Hell |
| Produktionsland | USA |
| Jahr | 2001 |
| Spielzeit | 117 Minuten |
| Regie | Albert Hughes, Allan Hughes |
| Hauptdarsteller | Johnny Depp, Heather Graham, Ian Holm |
| Bewertung | **** |
Worum geht’s?
London im Jahr 1888: Jack The Ripper geht um und tötet scheinbar wahllos Prostituierte im Stadtteil Whitechapel. Inspektor Abberline ist ihm auf der Spur, heimgesucht von Visionen, die den Verbrecher und seine Opfer zeigen. Die Spur führt nicht nur zu einem mächtigen Geheimbund, sondern sogar bis ins englische Königshaus.
Das sagt shitesite:
Vor allem dank seiner düsteren Ästhetik wird From Hell zu einer gelungenen Comic-Umsetzung. Zwar werden hier reichlich viele Verschwörungstheorien und auch noch eine Liebesgeschichte zusammengeworfen. Doch auch dank der starken Schauspieler bleibt From Hell einigermaßen plausibel – und vor allem spannend.
Der Trailer zum Film:
Draufgeschaut: Freaky Friday
| Film | Freaky Friday |
| Produktionsland | USA |
| Jahr | 2003 |
| Spielzeit | 97 Minuten |
| Regie | Marc Waters |
| Hauptdarsteller | Lindsay Lohan, Jamie Lee Curtis, Mark Harmon |
| Bewertung | **** |
Worum geht’s?
Die Psychiaterin Tess Coleman will bald heiraten. Sie hat aber noch ein ganz anderes Problem: ihre rebellierende Teenager-Tochter Anna. Durch einen chinesischen Zauber tauschen die beiden die Rollen – und lernen die Sichtweise und Probleme des anderen zu verstehen.
Das sagt shitesite:
Freaky Friday ist eine sehr gelungene Familienkomödie, die natürlich nicht ohne die typischen Klischees auskommt, aber trotzdem unterhält. Besonders begrüßenswert: die authentische Teenager-Sprache und die schonungslose Selbstironie von Jamie Lee Curtis.
Der Trailer zum Film:




