Draufgeschaut: Hot Shots 2

März 7, 2011 · Posted in Bewegtbild, DVD-Regal · Comment 
Topper Harley (Charlie Sheen) kommt nicht von seiner Traumfrau Ramada (Valeria Golino) los.

Topper Harley (Charlie Sheen) kommt nicht von seiner Traumfrau Ramada (Valeria Golino) los.

Film Hot Shots 2
Produktionsland USA
Jahr 1993
Spielzeit 86 Minuten
Regie Jim Abrahams
Hauptdarsteller Charlie Sheen, Valeria Golino, Lloyd Bridges, Rowan Atkinson
Bewertung ***

Worum geht’s?

Wie schon im ersten Teil der Parodie wird der ehemalige Elitesoldat Topper Harley wieder aus dem Ruhestand geholt. Diesmal beruft ihn der Präsident höchstpersönlich in eine Spezialeinheit, die gefangene US-Soldaten aus dem Irak befreien soll. Doch wieder lauert bei Topper Harleys Einsatz ein Trauma: Denn die Trennung von seiner Traumfrau Ramada hat Topper noch längst nicht überwunden.

Das sagt shitesite:

Hot Shots 2 ist nicht ganz so witzig wie der erste Teil, aber durch die Anspielungen auf den Irak-Krieg und noch einen Schuss zusätzlicher Selbstironie etwas böser. Wieder unerreicht: Lloyd Bridges, diesmal als Staatsoberhaupt.

Der Trailer zum Film:

Hingehört: Paris Suit Yourself – “My Main Shitstain”

März 7, 2011 · Posted in CD-Regal, Musik · Comment 
"My Main Shitstain" ist ein Manifest, aber auch ScheißDrauf.

"My Main Shitstain" ist ein Manifest, aber auch ScheißDrauf.

Künstler Paris Suit Yourself
Album My Main Shitstain
Label Big Dada
Erscheinungsjahr 2011
Bewertung **1/2

Was erwartet man von einer Platte, die den hübschen Titel My Main Shitstain trägt? Musik, die klingt wie die Hells Angels auf einem Selbstfindungstrip? Die Red Hot Chili Peppers auf ganz schlechten Drogen? Psycho-Blues, gesungen und gespielt von Triebtätern?

Paris Suit Yourself liefern mit ihrem Debüt My Main Shitstain all das, genauer gesagt mit den Songs Sophie Scholl, Surprise und Yesterday Will Make You Cry.

Die Band, deren drei Gründungsmitglieder aus Bordeaux stammen und sich dann in Berlin mit einem Drummer aus Arkansas verstärkt haben, liefert sogar noch mehr. Jazz mit einem Chor aus Helium-Stimmen und einem kurzen Ausflug mit einem Jefferson Airplane (Craig Machinsky). Tom Waits inmitten einer Punk-Metamorphose (Rolling On), Beck als neuen Frontmann der Queens Of The Stone Age (Sometimes).

Manchmal klingen Paris Suit Yourself, als würden die Talking Heads plötzlich auf Französisch dozieren (John’s Angels), manchmal wie die Hives beim Versuch, aus der Klapsmühle auszubrechen (Lost My Girl), mitunter sogar wie die Kaiser Chiefs bei der Entdeckung des Heavy Metal (Decadance). Der Rausschmeißer Solliloque kommt direkt aus dem Grab von Serge Gainsbourg, Father klingt, als sei ein Virus zum Leben erwacht und habe die Kontrolle über einen Drum-Computer übernommen.

Das alles ist ebenso spannend wie unhörbar. My Main Shitstain ist abgefahren, kaputt und intensiv. Es klingt gleichzeitig wie ein Manifest und wie LeckMichAmArsch. Da bleibt nur noch eine Frage offen: Was heißt eigentlich „tongue in cheek“ auf Esperanto?

Hatte ich schon “abgefahren” gesagt? Paris Suit Yourself als Mönche und Cowboys bei der Berlin Fashion Week:

Paris Suit Yourself bei MySpace.

Draufgeschaut: Hot Shots

März 7, 2011 · Posted in Bewegtbild, DVD-Regal · 2 Comments 
Topper Harley (Charlie Sheen) ist ein wagemutiger Kampfpilot.

Topper Harley (Charlie Sheen) ist ein wagemutiger Kampfpilot.

Film Hot Shots
Produktionsland USA
Jahr 1991
Spielzeit 81 Minuten
Regie Jim Abrahams
Hauptdarsteller Charlie Sheen, Cary Elwes, Valeria Golino, Lloyd Bridges
Bewertung ****

Worum geht’s?

Einst war Topper Harley ein vorbildlicher Soldat. Doch nach einem traumatischen Erlebnis hat er sich vom Militär verabschiedet und lebt seitdem sehr zurückgezogen. Doch nun wird er unbedingt gebraucht. Als Kampfpilot soll er in der Mission “Schläfriges Wiesel” mithelfen, eine feindliche Atomwaffenfabrik zu zerstören.

Das sagt shitesite:

Hot Shots ist die Mutter aller irren Kriegsfilm-Parodien. Erstaunlich amüsant ist dabei nicht nur die Selbstironie von Charlie Sheen, sondern vor allem die grandiose Rolle von Lloyd Bridges.

Der Trailer zum Film: