Draufgeschaut: Sea Of Love


Frank (Al Pacino) verliebt sich in Helen (Ellen Barkin). Dabei müsste er eigentlich gegen sie ermitteln.

Frank (Al Pacino) verliebt sich in Helen (Ellen Barkin). Dabei müsste er eigentlich gegen sie ermitteln.

Film Sea Of Love
Produktionsland USA
Jahr 1989
Spielzeit 112 Minuten
Regie Harold Becker
Hauptdarsteller Al Pacino, Ellen Barkin, John Goodman
Bewertung **1/2

Worum geht’s?

Frank Keller ist seit 20 Jahren Polizist, geschieden und impulsiv. Den Cop beschäftigt eine besondere Mordserie: In New York werden Männer getötet, die zuvor eine Kontaktanzeige geschaltet hatten. Die Polizei vermutet, dass eine Frau die Täterin ist, die sich auf die Annoncen hin bei den Opfern gemeldet hat. Um ihr auf die Spur zu kommen, schaltet Frank selbst eine Anzeige. Dadurch lernt er Helen kennen, die nicht nur als Täterin in Frage kommt, sondern auch eine stürmische Affäre mit Frank beginnt. Der Polizist muss sich entscheiden: Will er seine Pflicht erfüllen und den Fall aufklären und dafür seine Liebe aufs Spiel setzen?

Das sagt shitesite:

Sea Of Love ist solide, spannend und wartet mit einer durchaus überraschenden Aufklärung der Mordserie auf. Trotzdem hat der Film einige Probleme: Die Handlung ist nicht sonderlich glaubhaft, die ständigen Anspielungen auf das schlimmen psychischen Folgen des Lebens in der Großstadt sind überflüssig, dasselbe gilt für die aufgesetzte Markigkeit der Polizisten, die unfassbar viel rauchen, noch mehr trinken und sich quasi nur mit Kraftausdrücke unterhalten. Dazu ist Ellen Barkin als Vamp fast schon lächerlich, so sehr wird hier auf ihr Verführerinnen-Potenzial gesetzt. Auch Al Pacino spielt, vor allem zu Beginn von Sea Of Love, fast ein wenig überdreht. Unterm Strich bleibt so ein okayer Thriller, der beispielsweise für Basic Instinct den Weg ebnete, aber nicht halb so schlau und tiefgründig ist wie er denkt.

Bestes Zitat:

„Wissen Sie, warum ich geheiratet habe? Ich war 37 und ledig. Da habe ich geheiratet.“

Der Trailer zum Film:

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