Draufgeschaut: Ocean’s 13 1


Um dem kranken Reuben zu helfen, will die Ocean-Bande ein Casino knacken.

Film Ocean’s 13
Produktionsland USA
Jahr 2007
Spielzeit 122 Minuten
Regie Steven Soderbergh
Hauptdarsteller George Clooney, Brad Pitt, Matt Damon, Al Pacino, Andy Garcia, Ellen Barkin
Bewertung ****

Worum geht’s?

Reuben möchte in ein neues Hotel investieren. Doch sein Partner Willie Bank hintergeht ihn – und kurz darauf liegt Reuben im Sterben. Seine Freunde rund um Danny Ocean haben nur eine Chance, Reuben zu retten: Sie müssen es Willie Bank heimzahlen und darauf hoffen, dass diese Genugtuung Reuben wieder auf die Beine bringt. Ihr Plan ist perfide: Wenn Bank sein neues Hotel mit einem riesigen Casino eröffnet, wollen sie dafür sorgen, dass alle Gäste gewinnen – und den Inhaber so ruinieren. Doch damit das klappt, müssen sie gleich reihenweise Hürden überwinden.

Das sagt shitesite:

Auch im dritten Teil funktioniert der Coup der Ocean-Bande ganz ausgezeichnet. Die Perfektion, in der das Gangster-Team arbeitet und jeden Schritt vorausplant, ist natürlich vollkommen unglaubwürdig. Doch das wird wettgemacht durch ein Pointenfeuerwerk, dem eine mehr als alltägliche (und einleuchtende) Erkenntnis zu Grunde liegt: Es kann immer etwas schief gehen. Zu bester Unterhaltung trägt auch die enorme Stilsicherheit bei: nobles Las-Vegas-Ambiente, coole Sprüche und eine Ästhetik, die mit Überblendungen, Bongo-Musik und Splitscreens genau jene Ära wieder auferstehen lässt, aus der diese Ganoven zu stammen scheinen. Nicht zu Unrecht werden sie an einer Stelle als „analoge Gangster in einer digitalen Welt“ charakterisiert. Dieses Bekenntnis zur Nostalgie (und der Mut, sich auch Zeit für Schräges zu nehmen wie die Tränen von Danny Ocean beim Gucken von Oprah oder den Streik in Mexiko) machen den enormen Charme von Ocean’s 13 aus.

Der Trailer zum Film:


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