Hingehört: You Pretty Thing – „Tune In“


„Tune In“ macht schnell deutlich: Bei You Pretty Thing sind Profis am Werk.

Künstler You Pretty Thing
Album Tune In
Label Bon Voyage
Erscheinungsjahr 2008
Bewertung **1/2

Am Anfang steht ein Sirenengesang wie einst bei den Eurythmics. Auch hier macht ein Mann (Andreas Schwarz-Ruszcynski, der aus Berlin kommt, aber lieber Blacky genannt werden möchte) die Musik und eine Frau (Jayney Klimek, die aus Melbourne kommt und wirklich so heißt) leiht den Songs ihre Stimme, die ebenso kokett wie stolz klingt.

Es ist eine bekannte Symbiose: gekonnte Popsongs mit viel Drive und hübschen Melodien steuert der eine bei, die andere verleiht dem Ganzen die nötige Attraktivität.

So ist es auch beim Duo You Pretty Thing. Tune In liefert tollen Pop für alle, die sich wünschen, dass Republica noch existierten, Garbage wieder Lust oder Roxette einen Fokus finden würden. Insbesondere Push It hat internationales Niveau (kein Wunder, dass hier irgendwo Annette Humpe ihre Finger im Spiel hatte, wenn auch nur ein bisschen), auch U Pretty Thing und The Silencer (Burn Baby Burn) sind klasse.

Und selbst der Rest dürfte jede Ü-30-Disco (die Protagonisten sind selbst nicht mehr ganz jung) mächtig in Schwung bringen. Wenn Blacky die Stücke fürs nächste No-Angels-Album schreiben sollte, dann hätten die Mädels weit mehr gewonnen als den Grand Prix.

Detlev Buck erklärt, warum er You Pretty Thing so gerne zum Aufstehen hört:

You Pretty Thing bei MySpace.

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