Jährliche Archive: 2005


Hingehört: Tommy Lee – „Tommyland: The Ride“

Künstler Tommy Lee Album Tommyland: The Ride Label SPV Erscheinungsjahr 2005 Bewertung * Tommy Lee meint es offensichtlich ernst. „Jeder klingt gleich und sieht gleich aus. Dabei geht es in der Rockmusik doch vor allem ums Risiko“, beschreibt er den aktuellen Zustand der Szene ganz treffend. Seine Musik liegt ihm […]


The Flames – „Strike A Light“ 1

Zwischen partytauglichen Retro-Rock, Totalausfällen und dem Versuch, dem Hit „Everytime“ nachzueifern, schwankt „Strike A Light“ von The Flames.


Durchgelesen: Zoé Valdes – „Das tägliche Nichts“

Zoé Valdés, 1959 auf Kuba geboren und inzwischen in Paris lebend, verarbeitet in „Das tägliche Nichts“ vor allem ihre Beziehung zur Heimat, einer „Insel, die das Paradies aufbauen wollte und die Hölle geschaffen hat“. Das ist sehr eindringlich und äußerst sinnlich.


Hingehört: Annie – „Anniemal“ 2

Künstler Annie Album Anniemal Label 679 Recordings Erscheinungsjahr 2005 Bewertung ***1/2 Der Name verführt natürlich zu Wortspielen. Aber das Debüt von Annie ist keine Anniethology geworden. Auch kein Annieversary. Es heißt auch nicht Anniemation, Anniebody oder gar (Achtung!) Annie One. Sondern Anniemal. Was die „perfect Scandinavian Pop Princess“ (der Guardian […]


Hingehört: Yonderboi – „Splendid Isolation“

Künstler Yonderboi Album Splendid Isolation Label Chrysalis Erscheinungsjahr 2005 Bewertung ** People Always Talk About The Weather heißt ein Stück auf dem zweiten Album des 24-jährigen László Fogarasi alias Yonderboi. So belanglos wie diese Erkenntnis (und so belanglos wie die Gespräche über das Wetter) ist auch die Musik des Ungarn […]


Nichts IS unmöglich

Bill Murray sitzt schon wieder auf dem Sofa. Murray schaut mürrisch. Er kann gar nicht anders. Er hat inzwischen nur noch diesen einen Gesichtsausdruck, der am Lauf der Dinge zweifelt, und dessen Unabänderlichkeit doch akzeptiert. Ein ganzes Stück Weisheit steckt darin, aber kein bisschen Glück. Was ihn bedrückt: Er sitzt […]


Die Hauptstadt der Schwämme

Konzentriert sitzen die sechs jungen Männer in ihrem Boot. Dunkelhaarig und braungebrannt. Sie alle tragen blaue Jeans und weiße T-Shirts – und darunter ist jeder Muskel ihrer Körper gespannt. Die Augen brennen, die Arme zappeln vor Übereifer nervös umher und lassen das Boot noch etwas heftiger auf den Wellen schaukeln. […]

Der Hafen von Tarpon Springs, der Schwammhauptstadt der USA.

Der Friedhof in Havanna ist wirklich sehenswert. Wie Pere Lachaise, nur mit Sonne.

Kuba

Tropisch, mysteriös, faszinierend: Kuba ist unglaublich schön, trotz des allgegenwärtigen Verfalls. Kann man auf dem Land vor allem tropische Vegetation und in den Touristenzentren tolle Strände genießen, bringt ein Abstecher nach Havanna noch einen weiteren Aspekt der Exotik hinzu: Kuba ist ein Museum des Sozialismus.