Hingehört: Marah – „If You Didn’t Laugh, You’d Cry“


Marah gelten als „beste unbekannte Band der Welt“ – und sind eine Entdeckung wert.

Künstler Marah
Album If You Didn’t Laugh, You’d Cry
Label Munich Records
Erscheinungsjahr 2005
Bewertung ***1/2

„Die beste unbekannte Band der Welt“, behauptet Nick Hornby und meint damit Marah. Die aus Philadelphia stammende Band um die Brüder Serge und Dave Bielanko legt mit If You Didn’t Laugh, You’d Cry inzwischen schon ihr fünftes Album vor. Und warum sie nicht schon längst in einer Liga mit Bruce Springsteen oder zumindest Wilco spielen, bleibt dabei ein Rätsel.

Höchst abwechslungsreich sind diese Lieder, aber immer ehrlich, intensiv und aufmerksam beobachtet. Gerne auch betrunken und humorvoll – so heißt das erste Stück The Closer und lässt mit Rockabilly-Anleihen gleich eine ausgelassene Party-Stimmung aufkommen, die auch dem Harmonika-Heuler Fatboy oder dem Banjo-Bastard Sooner Or Later zu eigen ist.

In The Hustle treffen Tom Pettys Heartbreakers auf Cornershop. Die Ballade City Of Dreams lässt an Pete Droge denken. The Demon Of The White Sadness würde auch den Wallflowers gut zu Gesicht stehen. The Dishwasher’s Dream und Walt Whitman Bridge sind die Art von Songs, die man zuletzt gerne von Ryan Adams gehört hätte.

Unterm Strich ein durch und durch amerikanisches Album. Im besten Sinne.

Nick Hornby hilft auch gerne selbst mit, um Marah aus dem Status des Geheimtipps zu befreien: Eine Lesung des Autors, umrahmt von Marah-Songs:

Marah bei MySpace.

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