Monatliche Archive: Mai 2015


Bernhard (August Diehl) und Gudrun (Lena Lauzemis) wollen ein besseres Land aufbauen.

Wer wenn nicht wir

Die Radikalisierung von Gudrun Ensslin stellt „Wer wenn nicht wir“ in den Mittelpunkt. Und wählt als Mittel dazu ein spannendes intellektuelles Duell.


Bleached – „Ride Your Heart“

Jennifer und Jessie haben mal gemeinsam bei Mika Miko gespielt. Jetzt sind sie Bleached. Ihr hoch erfreuliches Debütalbum vereint Punk-Attitüde und Pop-Begeisterung.

Bleached können auf ihrem Debüt charmant sein, aber auch gefährlich.

Die Schein-Ehe von Ines (Diana Amft) und Moritz (Florian Lukas) droht aufzufliegen.

Draufgeschaut: Wir tun es für Geld

Mit einer Schein-Ehe wollen Ines und Moritz gemeinsam Steuern sparen. Blöd nur, dass direkt gegenüber ihr Finanzbeamter einzieht. Die Romanverfilmung „Wir tun es für Geld“ ist sympatisch, aber nicht gerade einleuchtend besetzt.


Parov Stelar – „The Demon Diaries“

Wie ein ganzer Eurovision Song Contest in Albumform klingt die neue Platte von Parov Stelar: Es gibt Fragwürdiges, Eingängiges und viel Gebrauchsmusik. Immerhin ist nichts so schrecklich wie der aktuelle ESC-Siegersong.

Gebrauchsmusik und Electroswing gibt es auf "The Demon Diaries".

Wann schickt endlich jemand diese Damen wirklich in die Wüste?

Sex And The City 2

Ihre Probleme in New York wollen Carrie und ihre Freundinnen mit einer Reise in den Nahen Osten hinter sich lassen. „Sex And The City 2“ ist so schlimm, dass man sich wünscht, jemand würde diese vier Dumpfbacken endlich wirklich in die Wüse schicken.


Hingehört: Kendrick Lamar – „To Pimp A Butterfly“

Alle lieben „To Pimp A Butterly“. Ich nicht. Denn spätestens jetzt stellt sich die Frage, warum sich ein so intelligenter und kreativer Rapper wie Kendrick Lamar nicht endlich ein Vokabular jenseits der ekelhaft brutalen HipHop-Klischees zulegen kann.

Aktuell und ambitioniert ist das dritte Album von Kendrick Lamar.

Einen IRA-Boss jagt der Ermittler in "Die verlorenen Schwestern".

Durchgelesen: Adrian McKinty – „Die verlorenen Schwestern“

Nordirland 1983: Inspector Sean Duffy soll einen alten Schulfreund aufspüren, der jetzt ein hohes Tier der IRA ist. Adrian McKinty verwebt diese Idee in „Die verlorenen Schwestern“ mit einem zweiten Fall und der bedrückenden Atmosphäre der Thatcher-Jahre.


Landshapes – „Heyoon“

Landshapes haben ihren Namen zufällig bekommen, doch er passt perfekt. Die vier Engländer machen auf ihrem zweiten Album „Heyoon“ Musik wie aus dem Märchenwald.

Sehr ungewöhnliche Quellen finden Landshapes für die Ideen von "Heyoon".

Susanne (Nadja Uhl) will endlich Sex mit Günther (Christian Ulmen).

Männerherzen 2

Im zweiten Teil von „Männerherzen“ gibt es keine umständliche Einführung mehr, dafür noch mehr Spaß und erstaunliche wenige Klischees. Mit der Quintessenz: Männer sind hoffnungslose Fälle.


Eels – „Royal Albert Hall“

Zum zweiten Mal gastierten die Eels im Juni in der Royal Albert Hall. Das Livealbum dazu zeigt, wie sehr ihre Songs als Gesamtkunstwerk gelten können.

Im Juni 2014 machten die Eels in London Station.