Draufgeschaut: Congo


Peter (Dylan Walsh) hat dem Gorilla Amy die Gebärdensprache beigebracht.

Peter (Dylan Walsh) hat dem Gorilla Amy die Gebärdensprache beigebracht.

Film Congo
Produktionsland USA
Jahr 1995
Spielzeit 104 Minuten
Regie Frank Marshall
Hauptdarsteller Laura Linney, Dylan Walsh, Ernie Hudson, Tim Curry, Grant Heslov, Joe Don Baker, John Hawkes
Bewertung

Worum geht’s?

Es ist eine wissenschaftliche Sensation: Forscher an der Universität von Kalifornien haben dem Gorilla-Weibchen Amy die Gebärdensprache beigebracht. Nachdem sie bei einer Pressekonferenz bewiesen hat, wie gut sie jetzt mit den Menschen kommunizieren kann, soll Amy zurück in den afrikanischen Dschungel gebracht werden, um dort als eine Art Dolmetscherin für ihre Artgenossen zu dienen. Doch der Primatologe Peter Elliot hat Probleme, die Finanzierung für diese Expedition zu stemmen. Da springen ihm Karen Ross, eine Kommunikationswissenschaftlerin, und Herkermer Homolka, ein rumänischer Mäzen, zur Seite. Sie begleiten Amy und Peter auf dem Weg nach Afrika, angeblich im Dienste der Wissenschaft. In Wirklichkeit sind sie auf der Suche nach einer legendären Diamantenmine, zu der Amy den Weg weisen soll.

Das sagt shitesite:

Fast alle Klischees über Arika sind in Congo vereint, von atemberaubend schöner Natur über Ureinwohner mit seltsamen Riten bis hin zu einem Militärputsch, in den die Gruppe aus den USA sofort nach ihrer Ankunft gerät.

Viel subtiler wird dieses Machwerk dann nicht mehr. Congo hätte vielleicht eine durchaus geeignete Fabel für die westliche Gier nach Rohstoffen werden können, die besonders gerne das politische Chaos ausnutzt. Doch stattdessen gibt es eine hanebüchene Ausgangssituation, müde Action und oberflächliche Dialoge. Der Kern dieser Geschichte, die auf einem Roman von Michael Crichton beruht, liegt im Zwiespalt zwischen Idyll und Gefahr, im Reiz und dem Fremdeln, den wir angesichts der Begegnung mit der Natur und dem Tierischen empfinden. In der Verfilmung von Frank Marshall (Arachnophobia) bleibt davon aber so gut wie nichts übrig. Das Ergebnis ist leider, pardon: affig.

Bestes Zitat:

„Menschen sind gefährlich. Gorillas sind sehr sanftmütig.“

Der Trailer zum Film:

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