Draufgeschaut: Fever Pitch


Paul (Colin Firth) ist besessen von Fußball, und setzt so seine Liebe aufs Spiel.

Paul (Colin Firth) ist besessen von Fußball, und setzt so seine Liebe aufs Spiel.

Film Fever Pitch
Produktionsland Großbritannien
Jahr 1997
Spielzeit 102 Minuten
Regie David Evans
Hauptdarsteller Colin Firth, Ruth Gemmell, Mark Strong, Neil Pearson
Bewertung ****

Worum geht’s?

Paul ist Englischlehrer. Aber seine wahre Leidenschaft gilt dem Fußball. Genauer gesagt: Arsenal London. Von Kindesbeinen an ist er Fan des Clubs, und nun hat Arsenal erstmals seit Ewigkeiten die Möglichkeit, Meister zu werden. Als wäre das alles nicht schon aufregend genug, bekommt Paul auch noch eine Beförderung angeboten. Und Sarah tritt in sein Leben – eine Kollegin, in die er sich verliebt, und die ihn schon bald mit der Frage konfrontiert, ob Fußball in seinem Leben nicht eine viel zu bedeutende Rolle spielt.

Das sagt shitesite:

Viel einfühlsamer und eindrucksvoller hätte man die grandiose Romanvorlage von Nick Hornby (der hier auch am Drehbuch mitgearbeitet hat) nicht verfilmen können. Colin Firth ist großartig als ewiger Teenager, den nur der Fußball davon ablenkt, dass er eigentlich keinen Lebensinhalt hat. Noch besser als die Liebesgeschichte wird in Fever Pitch aber der Fußball ins Bild gesetzt: Der Initiationsmoment, als der junge Paul erstmals mit seinem Vater im Stadion ist. Sein Weg nach Highbury ein paar Jahre später, in kompletter Fanmontur. Die verzerrten, entstellten Gesichter auf den Tribünen, der grenzenlose Pessimismus von Paul während der entscheidenden Spiele und die grenzenlose Euphorie im Moment des Triumphs – mit solchen Szenen fängt Fever Pitch sehr einfühlsam den Geist des Spiels ein. So wird der Film zu einer sehr charmanten, augenzwinkernden Komödie. Vor allem aber zu einer Hommage an den Fußball, mit all seiner Tradition, all seiner Bedeutung und all seinen Gefühlen.

Bestes Zitat:

“Wir alle haben einen Grund dafür, warum wir die Dinge so lieben, wie wir sie lieben.”

Der Trailer zum Film:

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