Monatliche Archive: Mai 2014


Holland kann Soul, beweist Bo Saris mit "Gold".

Hingehört: Bo Saris – „Gold“

Ein Holländer, der auf Sam Cooke macht? Das kann durchaus gelingen. „Gold“ von Bo Saris ist eine sehr schicke, geschmeidige Angelegenheit.


Draufgeschaut: Papillon Noir

Film Papillon Noir Produktionsland Frankreich Jahr 2008 Spielzeit 100 Minuten Regie Christian Faure Hauptdarsteller Eric Cantona, Stéphane Freiss, Hélène De Fougerolles Bewertung Worum geht’s? In einer Raststätte wird Richard von einem Lkw-Fahrer provoziert. Richrad hatte ihn zuvor auf der Straße mit einem gewagten Überholmanöver verärgert, und nun droht ihm der […]

Richard (xx, links) lädt Jack (Eric Cantona) in sein Haus ein.

Kein Sex ist auch keine Lösung

Ein Aufreißer entdeckt, dass Frauen auch außerhalb des Betts interessant sein können, doch er beißt sich bei seiner Angebeteten die Zähne aus. „Kein Sex ist auch keine Lösung“ erzählt diesen Plot mit hübscher Ästhetik und wenig Ideen.

Sex ja, Beziehung nein. Das ist das Prinzip von Tom (Stephan Luca) und Elisa (Marleen Lohse).

Ein Spektakel, aus dem Leid geboren - dieses Prinzip macht Muse-Konzerte so einmalig.

Muse – „Live At Rome Olympic Stadium“

Muse sind nach Meinung einer nicht ganz unerheblichen Anzahl von Leuten annähernd das Beste, was man in diesen Tagen auf einer Rockbühne zu sehen bekommen kann. Sie beweisen das auch mit „Live At Rome Olympic Stadium“ – und zwar längst nicht nur mit Feuerwerk.


Draufgeschaut: Rubbeldiekatz

Alexander ist Schauspieler und bekommt keine Rollen – bis er sich als Frau ausgibt. „Rubbeldiekatz“ ist leider sehr lang und sehr unausgegoren.

Sarah (Alexandra Maria Lara) weiß nicht, dass Alex (Matthias Schweighöfer) ein Mann ist.

Draufgeschaut: Sind denn alle Männer Schweine?

Ein Stromschlag führt dazu, dass Maja plötzlich die Gedanken von Männern lesen kann. Das führt in einem Sat.1-Film natürlich zur Frage „Sind denn alle Männer Schweine?“ und reichlich Klischees, immerhin umrandet von einer brauchbaren Story.

Maja (Valerie Niehaus) will den Fall gegen Hanno (Oliver Mommsen) unbedingt gewinnen.

Tanzbare Psychdelik gibt es auf dem Debüt von Klaus Johann Grobe.

Klaus Johann Grobe – „Im Sinne der Zeit“

Klaus Johann Grobe sind zwei junge Schweizer. Sie klingen allerdings, wie junge Deutsche vor ungefähr 40 Jahren klangen: Ihr Debütalbum „Im Sinne der Zeit“ ist Krautrock mit einer großen Wärme und Leichtigkeit.


Draufgeschaut: Türkisch für Anfänger

Lena ist 16, strebsam, ordentlich und mit ihrer Mutter auf dem Weg in den Urlaub nach Thailand. Als das Flugzeug verunglückt, landet sie auf einer einsamen Insel – ausgerechnet mit dem Super-Macho Cem. „Türkisch für Anfänger“ inszeniert den Clash der Kulturen wunderbar frech, witzig und unverkrampft.

Lena (Josefine Preuß) landet mit Cem (Elyas M’Barek) auf einer einsamen Insel.

Trommeln und Stimme - so einfach sind die Zutaten von "Escapism".

Fallulah – „Escapism“

Fallulah bietet auch auf „Escapism“ die Musik, für die sie auf ihrem Erstlingswerk so gelobt wurde. Die deutschen Fans mussten trotzdem ein Jahr länger auf den Nachfolger warten als die Dänen – warum auch immer.


Draufgeschaut: Whisky mit Wodka

Ein alternder Schauspieler blickt dem Ende seiner Karriere ins Auge – daraus wird in „Whisky mit Wodka“ ein feiner Film über das Filmemachen.

Arno Runge (Markus Hering, links) wird als Ersatzmann für Schauspielstar Otto Kullberg (Henry Hübchen) engagiert.