Draufgeschaut: Dirty Dancing 2


Johnny (Patrick Swayze) und Baby (Jennifer Grey) kommen sich beim Tanzen immer näher.

Johnny (Patrick Swayze) und Baby (Jennifer Grey) kommen sich beim Tanzen immer näher.

Film Dirty Dancing
Produktionsland USA
Jahr 1987
Spielzeit 96 Minuten
Regie Emile Ardolino
Hauptdarsteller Jennifer Grey, Patrick Swayze, Jerry Orbach, Cynthia Rhodes
Bewertung ***

Worum geht’s?

Sommer 1963: Die Familie Houseman verbringt ihren Urlaub im Ferienressort der Kellermans. Baby, die Tochter der Housemans, die eigentlich Frances heißt, stößt durch Zufall bald auf die heißen Tanzabende in den Quartieren der Belegschaft. Sie verliebt sich in den Tanzlehrer Johnny. Als dessen Partnerin einen Auftritt absagen muss, weil sie eine Abtreibung vornehmen lässt, springt Baby ein. Den Mambo zu lernen, ist dabei fast ebenso schwer wie eine Beziehung zu Johnny aufzubauen.

Das sagt shitesite:

Von der ersten Sekunde an, in der das prägnante Schlagzeug von Be My Baby zu hören ist, besteht kein Zweifel daran, worin der Erfolg von Dirty Dancing begründet liegt: Der Soundtrack ist famos und die Tanzszenen sind perfekt choreographiert und fotografiert. Die Handlung ist hingegen bloß Durchschnitt: Eine verklemmte Tochter aus gutem Hause, die die Welt verändern will, trifft auf einen romantischen Draufgänger mit Minderwertigkeitskomplex.

Damit bietet Dirty Dancing natürlich viel Identifikationsfläche für Teenager, und dazu reichlich Szenen, die mittlerweile legendär sind: die Hebefigur, das Kitzeln in der Achselhöhle, Sätze wie „Ich habe eine Wassermelone getragen“, der Abschlusstanz – all das ist Kult und machte die Hauptdarsteller zu Stars. Dabei nimmt man allerdings Jennifer Grey das hüftsteife Naivchen viel eher ab als Patrick Swayze (der hier eine erstaunlich flotte Sohle hinlegt, wenn man bedenkt, dass er zuvor jahrelang durch Fackeln im Sturm gehinkt ist) den gefährlichen Rocker.

Gerade der Versuch, Rebellion auf Spießbürgertum treffen zu lassen, Pubertät und Klassenkampf zusammenzuführen, misslingt in Dirty Dancing. Das sind zwar klassische Zutaten, aber die wurden anderswo eben schon viel gekonnter vermischt. Ohne die Musik wäre das allzu bieder – und als Film eigentlich unbrauchbar.

Bestes Zitat:

„Die Technik alleine macht’s nicht. Du musst den Rhythmus spüren.“

Der Trailer zum Film:


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2 Gedanken zu “Draufgeschaut: Dirty Dancing