Monatliche Archive: September 2015


Chvrches – „Every Open Eye“

Wie eine akustische Disneyworld klingt das zweite Album von Chvrches. „Every Open Eye“ bringt zudem in Erinnerung: Lauren Mayberry ist nicht Sexsymbol, sondern Sängerin.

Albumcover Chvrches "Every Open Eye".

Cover des Albums Honeymoon von Lana Del Rey

Hingehört: Lana Del Rey – „Honeymoon“

Dekadent, glamourös und ein wenig morbide: Nach wie vor macht niemand so schön das Reh im Scheinwerferlicht wie Lana Del Rey. „Honeymoon“ zeigt, dass sie Un-Pop und Ultra-Pop zugleich ist.


Cover des Albums Lichtblick von Haudegen

Haudegen – „Lichtblick“

Von wegen „Lichtblick“: Das dritte Album von Haudegen ist so schlecht, dass es weh tut. Geschmacklose Musik transportiert ein krudes Weltbild.


Draufgeschaut: Juan Of The Dead

Eine Invasion der Untoten bedroht Kuba. So findet Juan endlich eine sinnvolle Beschäftigung: Zombies töten. „Juan Of The Dead“ scheitert mit dem Versuch, Splatter mit politischer Satire zu verbinden.

Szene aus dem Film Juan Of The Dead mit Alexis Díaz de Villegas

Cover des Albums Brace The Wave von Lou Barlow

Lou Barlow – „Brace The Wave“

Ukulele statt E-Gitarre: Auch Lou Barlow mag es mittlerweile eher akustisch. Und zeigt erstaunliche Parallelen zu seinem einstigen Dinosaur-Jr.-Kollegen.


Szene aus dem Film Der Medicus mit Tom Payne

Draufgeschaut: Der Medicus

Eine Reise durch die halbe Welt und eine Reise hin zur Aufklärung: „Der Medicus“ erzählt in opulenter Mittelalterkulisse eine Geschichte vom Reiz der Erkenntnis. Manchmal besser als das Buch, insgesamt aber zu undifferenziert.


Hingehört: Baio – „The Names“

Der Bassist von Vampire Weekend hat ein Soloalbum gemacht. Natürlich gibt es auf „The Names“ gute Rhythmen und clevere Ideen. Das Problem von Baio ist allerdings: Er singt. Zumindest versucht er es.

Cover des Albums The Names von Baio

Cover des Romans "Unschuld" von Jonathan Franzen

Jonathan Franzen – „Unschuld“

Das Internet ist genau wie die DDR, lautet die These im neuen Roman von Jonathan Franzen. Er findet in „Unschuld“ die nötigen poetischen Mittel, um diese Parallele zumindest halbwegs plausibel zu machen.