Draufgeschaut: Chuck & Larry


Chuck (Adam Sandler, rechts) und Larry (Kevin James) tun so, als seien sie schwul.

Chuck (Adam Sandler, rechts) und Larry (Kevin James) tun so, als seien sie schwul.

Film Chuck & Larry
Produktionsland USA
Jahr 2007
Spielzeit 110 Minuten
Regie Dennis Dugan
Hauptdarsteller Adam Sandler, Kevin James, Jessica Biel, Dan Aykroyd, Ving Rhames, Steve Buscemi
Bewertung **1/2

Worum geht’s?

Chuck ist ein Angeber, Aufreißer und Draufgänger. Larry ist Witwer, zurückhaltend und überfordert mit der Erziehung seiner beiden Kinder. Was sie vereint: Beide sind Feuerwehrleute. Und beste Freunde. Doch dann wird mehr aus ihnen: Chuck und Larry geben sich als schwules Paar aus, damit Larry die Lebensversicherung seiner toten Frau auf seinen neuen Lebenspartner übertragen kann. Doch nicht nur die Kollegen bei der Feuerwehr werden skeptisch, auch die Versicherung ist ihnen schnell auf den Fersen. Keine Frage: Chuck und Larry brauchen einen Crashkurs im Schwulsein.

Das sagt shitesite:

Wie fast immer bei Adam Sandler gibt in Chuck & Larry ein paar amüsante Cameo-Auftritte und Späße mit dem Vorschlaghammer. Dazu viele Klischees und eine recht vorhersehbare Handlung. Allerdings profitiert Chuck & Larry zum einen vom zweiten Erzählstrang, der zwangsläufig unerfüllten Liebe von Chuck zu seiner Anwältin Alex (Jessica Biel). Und zum anderen schafft es der Film tatsächlich, für mehr Toleranz zu werben, Vorurteile zu hinterfragen und dabei trotzdem unterhaltsam zu bleiben. Dass all das sehr oberflächlich geschieht, ist hier nicht nur den Zwängen Hollywoods geschuldet, sondern womöglich sogar Prinzip: Wenn man einen schwulen Buddy-Movie mainstreamtauglich machen (und damit die Botschaft in möglichst viele Köpfe bringen) will, kann man eben nicht all zu subtil vorgehen.

Der Trailer zum Film:

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